• Gerhard Allgäuer lebt seit 25 Jahren im Ausland. In seiner Freizeit treibt er viel Sport und betrachtet Miami von oben.  (pd)

«Liechtenstein ist und bleibt meine Heimat»

365 Tage im Jahr scheint für den Liechtensteiner Gerhard Allgäuer die Sonne. Wenn er nicht gerade geschäftlich in Brasilien und Mexiko unterwegs ist oder zu Hause in Miami mit Geschäftskunden Verhandlungen führt, nutzt er die Zeit, um mit seinem Rennrad dem berühmten Ocean Drive entlangzufahren, oder geniesst den atemberaubenden Ausblick über Miami von oben.
Vaduz/Miami. 

«In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport. Eine meiner liebsten Beschäftigungen ist Gleitschirmfliegen. Mit dem Schirm kann ich Miami aus der Luft entdecken und die Stadt aus einer komplett neuen Perspektive betrachten. Der lange Sandstrand von South Beach eignet sich überdies 
bestens als Landebahn.» 

Mut hat sich ausgezahlt
Wenn der Eschner den grossen Schritt, seinen Beruf, die Familie und Freunde in Liechtenstein zurückzulassen, vor über 25 Jahren nicht gewagt hätte, um seiner grossen Liebe nach Mexiko zu folgen, dann könnte er dieses so traumhafte Leben heute nicht führen. Als CEO und Präsident Lateinamerika für eine deutsche Logistikfirma mit Sitz in Miami hat er, ohne es bewusst zu wollen, den perfekten Job für sich gewinnen können. «Ich hatte mir nie einen konkreten Plan ausgearbeitet, irgendwann in dieser Branche tätig sein zu wollen. Doch ich schätze meinen Beruf sehr, da ich die Möglichkeit habe, viele Länder zu bereisen und in Kontakt mit Einheimischen zu treten.» Dennoch hat er nie den Bezug zu und das Interesse an Liechtenstein verloren: «Meine Heimat wird immer Liechtenstein bleiben», sagt Allgäuer sehr entschieden.

Liechtenstein im Herzen
Mit dem Leben über dem grossen Teich ist Allgäuer sehr zufrieden und viele Dinge würde er vermissen, wenn er nicht mehr in Amerika leben würde. «Wieder zurück in Liechtenstein, würde ich das tolle Klima von Mexiko und Miami vermissen, da die Temperaturen dort über das ganze Jahr angenehm warm sind.» Dennoch empfindet der Eschner Liechtenstein als einen der schönsten Orte der Welt – «aber nur dann, wenn die Sonne scheint», sagt er lachend. Was er in den USA sehr vermisst, sind das feine Brot und der gute Wurstsalat. «Zudem fehlt mir manchmal die schöne Bergwelt. In Florida kann man lange nach Bergen Ausschau halten und findet trotzdem keine.» Heimweh überkommt den Liechtensteiner jeweils am 15. August: «Ich habe dieses Datum fest in meinem Terminkalender eingetragen und verfolge das Geschehen immer auf Radio L.» Wann er jedoch zuletzt selbst an den Feierlichkeiten teilgenommen hat, weiss der Auswanderer nicht mehr genau. Aber er ist stets mit dem Bus nach Vaduz gefahren, durch das Städtle gelaufen und hat an der Messe auf der Schlosswiese teilgenommen. «Das spektakuläre Feuerwerk liess ich mir auch nicht entgehen. Seitdem ich im Ausland lebe, wünsche ich den Liechtensteinern jedes Jahr aufs Neue, dass das Wetter mitspielt und der Tag in vollen Zügen genossen werden kann.» (jka)

Lesen Sie das vollständige Porträt in der aktuellen Ausgabe des Staatsfeiertagsmagazins.

10. Aug 2016 / 15:08
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