• Nobody thought of bringing a headache pill to the party?
    Ein gutes Stressmanagement hilft  (iStockphoto)

14 Tipps für den Stressabbau

«Ich bin so im Stress» – wer kennt diesen Satz nicht? Ein Grossteil der Arbeitnehmer sagt ihn sogar regelmässig, fast täglich. Wer nur noch von einem Termin zum nächsten hetzt, vor lauter Aufgaben nicht mehr weiss, wo ihm der Kopf steht und sich die Hektik zunehmend negativ auf das Privatleben auswirkt, der sollte dringend etwas unternehmen – konkret Stress abbauen. Nur wie?
Vaduz. 

 

1. Aufgaben delegieren

Niemand muss alles alleine machen und niemand ist in einem Team allein verantwortlich. Von Zeit zu Zeit braucht man Unterstützung. Werden Aufgaben richtig delegiert, bleibt nichts liegen und alle können pünktlich in den Feierabend gehen. Bedingung: Man muss auch Aufgaben abgeben können.

2. Den Tag planen

Wer immer nur daran denkt, was er noch alles erledigen sollte, wird nie abschalten können. Hier kann helfen, kurz vor Feierabend die Aufgaben und Termine für den nächsten Tag in Form einer To-do-Liste zu notieren. Diese To-do-Liste hilft, den Tag zu strukturieren – und dazu gehört auch die Freizeit. Wichtig: Zeit für Unerwartetes einplanen.

3. Prioritäten setzen

Wichtiges sollte zuerst erledigt werden, Unwichtiges zuletzt. Schwierige Aufgaben sollten in kleinere Schritte aufgeteilt und die Reihenfolge der Erledigung festgelegt werden. So sind die dringlichen Aufgaben termingerecht erledigt und Konflikte mit Kollegen werden vermieden.

4.Abschirmen

Zeiten definieren, in denen man für die Kollegen nicht ansprechbar ist, und in denen man konzentriert arbeiten kann. Zeit-Diebe freundlich abwehren.

5. Strukturierte Sitzungen

Kein Verlegen der Termine, kein Verspäten, kein Überziehen. Vor jeder Sitzung werden die Ziele klar definiert und in der Diskussion nicht aus den Augen verloren.

6. Erfolge geniessen

Alles, was erledigt ist, darf als Erfolg betrachtet werden. Auch wenn die grossen Triumphe manchmal ausbleiben, sollte man sich auch an kleinen Ergebnissen freuen und mit Optimismus nach vorne blicken. Das steigert die Motivation.

7. Zufrieden sein

Höher, schneller, weiter – das sind die Kriterien, nach denen häufig die eigene Karriere geplant wird. Dieser Anspruch sorgt für einen hohen, selbst auferlegten Druck. Wer erkennt, dass er nicht auf alle Dinge Einfluss nehmen kann, nimmt einen Teil dieses Drucks von sich. Manchmal sollte man sich einfach mit Dingen zufrieden geben, die man nicht ändern kann, und dankbar für das sein, was man (erreicht) hat. Die Forschung belegt: Dankbare Menschen leben gesünder und glücklicher.

8. Den Schreibtisch aufräumen

Chaos auf dem Schreibtisch bedeutet auch Chaos im Kopf. Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen, den Tisch vor Feierabend aufzuräumen. Das verschafft gleichzeitig einen Überblick über die Aufgaben, welche bereits geschafft sind und diejenigen, welche es noch zu erledigen gilt.

9. Einem Hobby nachgehen

Alles, was dem eigenen Körper und Geist guttut, ist eine gute Beschäftigung nach Feierabend. Dazu gehören Hobbys – egal ob Tiere, Gartenarbeit oder Kochen. Was Spass macht, hilft dabei, Abstand zur Arbeit zu gewinnen und sich zu erholen.

10. Sport treiben

Sport ist ein wunderbarer Ausgleich zum Alltagsstress im Büro, denn beim Auspowern fällt jeglicher Frust und die Anspannung von einem ab. Auch Yoga eignet sich durch seine Kombination aus Körperhaltung, Atemtechnik und Meditation sehr gut. Hauptsache, man entspannt sich, denkt nicht mehr an die Arbeit und kommt nach dem Sport zur Ruhe.

11. Über andere Themen sprechen

Wer im Feierabend über die Arbeit spricht, schaltet nie ab. Man sollte mit dem Gesprächspartner lieber über Freizeit, Erholung oder gemeinsame Erlebnisse sprechen, um dem Kopf die nötige Ruhephase zu gönnen. Hierbei hilft es, Freunde zu treffen, die in einer völlig anderen Branche arbeiten.

12. Zeit mit den Liebsten verbringen

Kaum etwas hilft so sehr wie ein Abend mit seinen Liebsten. Einfach über etwas plaudern, spielen, spazieren und die gemeinsame Zeit geniessen reicht schon aus, die Energiereserven neu aufzutanken.

13. Nicht erreichbar sein

Auch wenn es dem Arbeitgeber nicht gefallen mag: Feierabend bedeutet Feierabend. Das ist die private Zeit, die man so verbringen darf, wie es einem gefällt. Deshalb sollte man das Firmenhandy ausschalten, die E-Mails nicht kontrollieren und auf gar keinen Fall Arbeit mit nach Hause nehmen. Die bleibt, wo sie hingehört – im Büro.

14. In letzter Konsequenz – Jobwechsel

Sind Überstunden an der Tagesordnung, werden sie nicht honoriert und ist keine Besserung in Sicht, sollte man sich ernsthaft mit dem Gedanken auseinandersetzen, die Stelle zu wechseln.  Die Arbeit ist wichtig, doch sollten nicht die Lebensqualität, Zufriedenheit, Gesundheit und das persönliche Glück darunter leiden.

Weitere Infos rund um das Thema «Stress am Arbeitsplatz» finden Sie im pece-Magazin.

 

02. Jun 2015 / 06:00
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