• Loco Escrito, Zürich
    Mit Loco Escrito bei Finest Barbers in Zürich.  (Tatjana Schnalzger)

Mit Loco Escrito im Barber-Shop

Er ist der Shooting-Star der Schweizer Musikszene und der Latino-Sänger der Schweiz schlechthin. Mit seinem Song «Punto» hat der Raggaeton-Musiker den diesjährigen Swiss Award bereits zum zweiten Mal gewonnen. «Lifestyle» hat den sympathischen Sänger bei seinem Barber Engels Rodriguez in Zürich getroffen und sich mit ihm über seine Karriere, sein Leben und seinen Erfolg unterhalten.

Loco Escrito, nachträglich herzlichen Glückwunsch zum «Best Hit» für Ihren Song «Punto» am Swiss Music Award. Was ist in Ihnen vorgegangen, als Sie den Preis entgegengenommen haben? Haben Sie mit dieser Auszeichnung gerechnet?
Loco Escrito: Ehrlich gesagt haben wir dieses Jahr mit dieser Auszeichnung gerechnet und wir haben uns mega über diese Auszeichnung gefreut. Als im Saal mein Name gefallen ist, war es mucksmäuschenstill, vielleicht auch deswegen, weil viele Leute zu Hause geblieben sind. Besonders bei Patent Ochsner haben die Leute viel Lärm gemacht. Nein, wir haben uns sehr gefreut, auch deswegen, weil eine ganze Geschichte hinter diesem Song steht. Früher wurden wir immer als spanisches Nischenprodukt bezeichnet. Doch dann haben wir es geschafft, dass die Songs im Radio laufen und wir haben bereits mit «Adiós» einen Award gewonnen, und jetzt mit «Punto». Es ist schon ein historischer Moment, denn mit uns holt ein Künstler zum zweiten Mal einen Swiss Award in derselben Kategorie.

Sie haben gesagt, «Punto» (dt. Punkt) sei Ihr absoluter Lieblingssong. Weshalb berührt Sie dieses Lied so sehr?
Ich muss sagen, das stimmt für alle Songs, die wir bis jetzt herausgegeben haben. Wir möchten uns auch immer selbst toppen. Bei «Punto» sind es viele Dinge, die zu diesem Song geführt haben. Einerseits ist es ein Track, der sehr schnell komponiert wurde, aber das ist mit allen unseren Songs so. Innerhalb der ersten zwanzig Minuten, in denen du an einem Song schreibst, weisst du schon, dass er gross wird. Aber auch die Geschichte dahinter und dass wir das Video zum Song in Kolumbien gedreht haben, ist ein schönes Zeichen dafür, dass man heute in diese Viertel kann, die eigentlich sehr unsicher sind. Es ist ein sehr spezieller Vibe hinter dem Song, aber auch hinter der Entstehung des Videos.

«Der Text handelt sehr viel
von Herzensangelegenheiten.»


«Punto» hört sich an wie ein Feelgood-Song, trotzdem erzählen Sie im Song über das Zuendegehen einer Beziehung, dass (ihre Freundin) Schluss gemacht hat. Wie viel real Life von Ihnen ist in diesem Song mit verpackt?

Es ist immer viel von mir in meinen Songs. Denn über allem steht immer das Gefühl, das man mit einem Lied vermittelt. Auf der einen Seite kommen Emotionen hoch, weil man sich mit dem Text identifiziert, oder eben durch die Melodie. Aber Musik ist immer sehr individuell und ein Song kann auch von etwas geprägt sein, obwohl der Text von etwas ganz anderem spricht. Der Text handelt sehr viel von Herzensangelegenheiten. Die Verarbeitung einer beendeten Beziehung ist etwas sehr Wichtiges. Der Track soll auch zeigen, dass, sobald man etwas verarbeitet hat, man wieder happy und offen für Neues sein kann. Das spürt man im Lied deutlich, wie auch die Verzweiflung. Wenn du die Verzweiflung zulässt, kommt die Erleichterung, indem du die Verzweiflung verarbeitest. Wie ein Mensch sich mit einer Situation konfrontiert, ist immer entscheidend, wie er danach damit klarkommt. Verarbeitung hilft einem, immer wieder auf die Beine zu kommen.

Das Musikvideo für den Song «Punto» haben Sie in Kolumbien aufgenommen. Wie ist es dazu gekommen?
Das war sehr improvisiert und sehr kolumbianisch. Wir sind in diese «Comunas» hochgegangen, was auch für mich recht krass war, denn lange hat sich niemand dahin getraut. Und plötzlich hiess es, dass es jetzt viel Tourismus gebe. Ich habe zum Teil auf Instagram von anderen Leuten gesehen, dass sie in den «Comunas» gewesen sind. Wir mussten uns auf die Sache einlassen und deswegen auch improvisieren. Ich finde, es ist trotzdem ein sehr schönes Video geworden. Wir hatten ein kleines Budget und wir mussten auch Schutzgeld bezahlen, haben aber auch erfahren, dass andere Künstler viel mehr bezahlen mussten. Wir haben auch gesagt, dass es eine Kollaboration der Universität Zürich mit der Stadt Medellín ist. So konnten wir vielleicht grösseren Problemen ausweichen.

Den Song «Punto» haben Sie in rund  10 Minuten geschrieben. Wie sind Sie auf den Text und Melodie gekommen?
Ich sage immer: Gott kommt vorbei, mein Produzent nennt es Intuition, andere wiederum behaupten, es sei das gleiche (lacht). Ich improvisiere und kann nur so schreiben. Ich gehe nicht nach Hause und höre den Beat, schreibe den Text und gehe nachher ins Studio, um ihn aufzunehmen. Ich gehe ohne viel zu überlegen ins Studio. Der Refrain und der Hook von «Punto» sind in etwa 10 Minuten entstanden. Und er klingt genauso, wie es damals entstanden ist. Wir haben den Refrain und den Hook nicht noch einmal aufgenommen. Ich glaube, ich war damals hier bei Engels und wir haben den Song zusammen zum ersten Mal gehört. So ist es immer. Es klingt zwar unglaublich, aber so ist es.

Ende Januar ist Ihr Album «Estoy bien» erschienen und es wurde direkt auf die Topposition der Swiss Album Charts katapultiert. Wie lange haben Sie an diesem Album gearbeitet? 
Abgesehen von den Songs, die bereits ausgekoppelt waren, wie zum Beispiel «Adiós», und ohne die Produktionszeit der ausgekoppelten Songs zu berücksichtigen, waren es rund 4 Monate, bis das Album fertig war.


«Als ich Vater wurde, habe ich sehr viel gekifft,
viele Schulden gehabt und wusste nicht,
wie ich meine Miete bezahlen soll.»

 

Welcher andere Song neben «Punto» auf dem neuen Album berührt sie sehr?
Das ist ganz klar «Estoy bien», weil er von meiner Geschichte erzählt. Vom Vaterwerden. Als ich Vater wurde, habe ich sehr viel gekifft, viele Schulden gehabt und wusste nicht, wie ich meine Miete bezahlen soll. Der Song erzählt auch von der Situation jetzt, denn mir geht es sehr gut und ich kann jetzt andere Familienmitglieder finanziell unterstützen. Manchmal realisiert man diese Entwicklung selbst gar nicht, weil man immer selbst dran war, die Probleme zu bewältigen. Wenn ich dieses Lied höre, dann hilft es mir manchmal und ich realisiere, dass es erst drei Jahre her ist, dass es mir scheisse gegangen ist. Und heute bin ich da, wo ich bin. Und es geht mir gut. Das heisst aber nicht, dass es mir jeden Tag gut geht. In den schwierigen Zeiten kannst du immer beweisen, ob du die Sache im Griff hast. Auch wenn man Vater ist und es deiner Tochter nicht so gut geht, dann kannst du zeigen, dass du ein guter Vater bist. Wenn alles gut läuft, ist es viel einfacher, ein guter Vater zu sein.

Wenn Sie einen Song schreiben, was kommt da zuerst, der Text oder die Melodie?
Das kommt bei mir immer miteinander. Manchmal ist der Beat schon da vom Produzenten und dann kommt von mir Text und Melodie. Ich schreibe da nie was auf. Dann kommt es, wie es kommt. Oder aber ich habe die Melodie und den Text schon im Kopf und ich nehme dann anschliessend noch den Beat auf. So war es beispielsweise bei «Ámame». Dort hatte ich zuerst den Text und die Melodie des Textes und wir haben rundherum den ganzen Song aufgebaut. Es ist kein strukturiertes Arbeiten, sondern ein Uns-von-unseren-Emotionen leiten-Lassen.

Auf TV 24 läuft das Fernsehformat «Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert». Wie ist es dazu gekommen,  dass Sie bei diesem Format teilnehmen durften?
Ich wurde angefragt und ich habe ja gesagt (lacht). Ich war mir am Anfang auch nicht ganz sicher, weil ich sehr viel zu tun habe. Aber ich bereue es überhaupt nicht, daran teilgenommen zu haben. Vor allem auch vom Menschlichen her. Es war eine schöne Erfahrung, mit anderen Künstlern auf einer anderen Ebene zu kommunizieren. Und zu sehen, dass jeder Künstler mit denselben Problemen zu kämpfen hat. Obwohl das Leben der Künstler nach aussen hin sehr cool wirkt, so führt jeder das einfachste Leben. Viele beneiden mich um meinen Lifestyle, meinen Job und den Erfolg, aber dass wir doppelt soviel dafür arbeiten müssen wie andere, sehen viele dabei gar nicht. Beim Tauschgeschäft wollte niemand im Fokus stehen und alle haben einander gerecht behandelt. Was besonders schön war, jeder Mann, der mitgemacht hat, ist Vater. Das ist eine Situation, die es nicht ganz einfach macht. Marc Storace, der schon viele Jahre im Musikgeschäft ist, war sehr inspirierend, weil er auf dem Boden geblieben ist. 

Wie war das Erlebnis auf Gran Canaria und gab’s auch ein paar freie Tage am Strand?
Nein, überhaupt nicht. Es hätte überall aufgenommen werden können. Wir konnten so vier bis fünf Stunden pro Nacht schlafen und mussten das Essen sehr schnell reindrücken. Es war schon fast inhuman. Ich weiss nicht, ob sie zu wenig Budget hatten oder was der Grund dafür war. Der Zeitplan war sehr eng. Aber vielleicht ist diese Taktik auch absichtlich, damit die Gefühle der Teilnehmer schneller hochkommen. 

Die Songs der anderen Künstler vorzubereiten, war sicherlich ein längerer Prozess, auch bis Sie die Version jeweils hatten.
Ich hatte ein Wochenende zur Verfügung, an dem ich die Lieder im Powerplay Studio im Maur mit der Band von Seven umsetzen konnte, und wenn ich ehrlich bin, dann ist das Schreiben und Umsetzen in einem gekommen. Ich hatte wirklich nicht viel Zeit, mir im Vorfeld Gedanken über die Songs zu machen. Aber es ist sehr gut rübergekommen und das ist auch meine Art, Musik zu machen. Ich kann nicht stundenlang an meinen Songs herumfeilen, sondern es muss authentisch sein und das Gefühl muss im Vordergrund stehen.

Wie war es für Sie, Songs von anderen Künstlern wie Seven oder Stefanie Heinzmann zu interpretieren? Was ist dabei die grösste Herausforderung?
Also wenn es eine grosse Herausforderung gab, dann war es für mich, in einer anderen Sprache zu singen. Ich muss zugeben, ich singe nicht so gerne auf Englisch oder auf Deutsch. Es tut jedoch immer gut, wenn man eine Herausforderung auf sich nehmen kann. 

«Ich habe meine Stimme
immer mehr entdeckt.»

 

Wo ist Ihr Publikum ausserhalb der Schweiz, in Spanien oder noch mehr in Kolumbien? 
Derzeit gehen wir auf den deutschen Markt und wollen in Deutschland bekannt werden. Kolumbien haben wir zurzeit zurückgestellt, alleine deshalb, weil es strategisch noch nicht sehr viel Sinn macht – wir wollen Deutschland holen. Danach sind wir finanziell auch so gestärkt, dass wir die restliche Welt erobern können. Die Reise nach Kolumbien hat uns auch sehr viel gebracht, dabei wurden uns die Türe zu diesem Ghetto geöffnet. Das war speziell und wir konnten sehen, wie korrupt das Leben sein kann, ähnlich wie das Musikbusiness. Ich habe mich beruflich dagegen entschieden Deals einzugehen oder die Unterstützung von Fremden anzunehmen, sondern wollte einen eigenen Weg gehen.

Sie haben mit Rap begonnen und das Genre gewechselt und singen jetzt Reggaeton. Wie und weshalb haben Sie in dieses Genre gewechselt?
Aus dem Grund, weil ich meine Stimme immer mehr entdeckt habe. Aber eigentlich ist Reggaeton nichts anderes als Latino-Rap. Es ist immer Ansichtssache, wie man etwas betitelt, wobei sich der Beat der beiden Genres schon etwas unterscheidet.

Ihr Musikproduktionspartner Henrik Amschler arbeitet sehr eng mit Ihnen zusammen und schreibt die Songs zusammen mit Ihnen. Welchen Part übernehmen Sie bei Schreibprozess und welcher Henrik Amschler?
Er übernimmt den instrumentellen und ich den gesanglichen und textlichen Part. Manchmal ist der Beat schon da und dann komme ich dazu, oder ich habe den Text und die Melodie schon im Kopf und wir machen da weiter. Mein Produzent und ich haben eine sogenannte telepathische Verbindung. Ein anderer Produzent wäre vielleicht überfordert, wenn alles so schnell gehen muss, verbunden mit den vielen Emotionen.

Sie sind Vater einer vierjährigen Tochter, die Sie, wie Sie selbst sagen, reifer hat werden lassen. Wie ist das Leben als Vater und wie hat sich Ihr Leben seither verändert?
Ich glaube, die grösste Veränderung für mich ist, dass das Leben einen Sinn hat. Es soll nicht heissen, dass das für jeden stimmt. Ich bin viel stärker geworden, bewusster und viel ehrlicher. Viele Leute haben damals gemeint, ich würde mit der Musik aufhören, aber ich habe erst recht weitergemacht. So wollte ich jedem zeigen, dass er das machen soll, was er machen will. Gerade wir, die in der Schweiz leben, haben das Privileg, immer wieder von null zu beginnen. Jeder Mensch, der nicht seinem Herzen folgt und in der Schweiz lebt, ist in meinen Augen etwas doof.

Loco Escrito, Zürich

Promi Interview mit Loco Escrito bei Finest Barbers, Zürich.

Hört Ihre Tochter Ihre Songs auch?
Oh ja, und sie hört sie sehr gerne. Sie hilft auch beim Mitbestimmen, welcher Song ein Hit wird. Die Songs, bei denen sie sofort mitsingt, werden Hits.

Sie sind wieder in einer Beziehung. Ist es schwierig, als Musikstar eine Beziehung zu führen oder überhaupt eine Freundin zu finden?
Vom Zeitlichen her ist es sicher schwierig. Und wenn man dann einmal zusammen ist, ist man meistens müde. Wir sind aber erst seit vier Monaten zusammen. Aber ich sage immer, eine Beziehung muss etwas länger dauern, um zu wissen, ob es auch hält. Momentan bin ich sehr zufrieden. Ich versuche, nie zu viele Erwartungen an einer Beziehung zu haben, wie auch an das Leben. Denn bei Beziehungen ist es so, dass man unbewusst immer gewisse Erwartungen hat, was nicht gut ist. Man sollte immer alleine klarkommen. Das versuche ich jeden Tag zu lernen. 

Ihre Partnerin könnte vielleicht mehr Probleme mit Ihrem Lifestyle haben als Sie mit Ihrer Partnerin.
Bis jetzt macht sie es sehr gut. Und meine Partnerin sollte auch spüren, dass ich schon sehr viel erlebt habe. Ich kann offen mir ihr reden. Ich habe die Zeit bereits hinter mir, als ich viele Partnerinnen gehabt habe. Es ist auch wichtig, dass ich das einmal erlebt habe. Ich habe auch ein Song auf dem Album mit dem Titel «Soledad» (Einsamkeit), der genau davon erzählt. Viele kommen, kommen und gehen, aber die, die bleibt, heisst Einsamkeit. Durch diese Etappe bin ich auch gegangen.

Wenn Sie ein Duett einspielen, welchen nationalen oder internationalen Künstler würden Sie gerne an Ihrer Seite haben?
Ich weiss es gar nicht. Ich habe bis jetzt noch nie Features gemacht und habe auch nicht so den Drang dazu. Ich glaube, das ist etwas, das mir in den Schoss fallen muss. Und es muss menschlich auch stimmen. Aber früher oder später werde ich mit Stefanie Heinzmann ein Song aufnehmen. Denn wir haben eine sehr enge Verbindung. Ich sage ihr immer, dass sie meine verlorene Schwester ist. Es soll nie das Wirtschaftliche im Vordergrund stehen. Auf der anderen Seite bin ich auch dankbar, dass wir nie ein Feature gemacht haben, denn wir haben es geschafft, eine eigene Marke zu kreieren.

«Ich muss ehrlich sagen ,
dass ich sehr wenig Musik höre.»

 

Welche Musik hören Sie privat?
Sehr alte Musik und hauptsächlich lateinamerikanische. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich sehr wenig Musik höre. Vor Kurzem habe ich DJ Bobos Produzenten kennengelernt. Er hat mir gesagt, ich würde deswegen so gute Musik machen, weil ich so wenig Musik höre. Ich lasse mich vom Leben und Emotionen inspirieren und nicht von anderen Songs.

Welche Dinge stehen auf Ihrer Bucket-List?
Bucket-List. Sobald man Vater ist, rutscht die Bucket-List auf die Tochter. Ich hoffe, sie darf viele schöne Dinge in ihrem Leben erleben, Schlechtes wie auch Gutes, das ihr hilft, sich selber zurechtzufinden und ihren Platz in der Welt zu finden. 

Ehrlich gesagt: Was ging in Ihnen vor, als am 16. März der Lockdown kam und alle öffentlichen Aktivitäten wie auch Konzerte abgesagt und bis auf Weiteres auf «on hold» gesetzt wurden?
Damals ist mir noch gar nicht so viel durch den Kopf gegangen, weil wir die Situation noch nicht begreifen konnten. Es wurde uns aber sehr schnell bewusst, wie stark die Situation war und dass wir die Open Airs nicht mehr spielen konnten. Trotzdem waren wir voll dabei, haben alles umgeplant und gesehen, was wir machen können. Aber es war eine grosse Herausforderung.

Wie haben Sie die Zeit und unter anderem auch Ihre Freizeit in der Coronakrise genutzt? 
Ich war sehr oft im Studio und habe die Zeit genutzt, um noch mehr Songs zu schreiben. Wir haben somit auch sehr viele neue Lieder am Start. Ansonsten habe ich mich in meinem Alltag nicht eingeschränkt gefühlt, ich konnte weiterhin mit dem Töff fahren und wir sind hier ja nicht so krass eingeschränkt, dass wir nicht auch mal raus durften zum Spazierengehen. Eine grosse Veränderung habe ich im privaten Umfeld nicht gespürt.

Sie haben in der Zwischenzeit mindestens einen Track mit dem Titel «Mamá» veröffentlicht, kurz vor dem diesjährigen Muttertag und während der europaweiten Quarantäne. Wie kam es dazu, dass Sie einen Song allen Müttern und insbesondere Ihrer eigenen widmen? 
Diesen Song habe ich letztes Jahr am Muttertag meiner Mutter live vorgespielt und wir haben ihn immer wieder an Konzerten live gebracht. Die Fans waren sehr erfreut über diesen Titel und so haben wir beschlossen, zum diesjährigen Muttertag ein öffentliches Release dieses Songs zu bringen.

Sie haben zudem trotz des Lock­downs Ihren neuen Song «Ámame» veröffentlicht, ein Anwärter für den Sommerhit 2020. Wie läuft’s? Um was geht es im Song?
Genau, wir haben «Ámame», unseren Sommerhit, herausgegeben, obwohl der Sommer dieses Jahr anders aussehen wird, aber wir sind sehr zufrieden und der Song kommt super an. Der Song spricht davon, die Liebe zu feiern; und davon, dass, wenn die Liebe da ist, sonst gar nichts anderes wichtig ist. (lb)

23. Jun 2020 / 06:04
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