• Herbst in Triesenberg
    Herbststimmung in Triesenberg.  (Daniel Schwendener)

Magazin: Eine Auszeit für Körper und Geist

Die bunt gefärbte Landschaft, die wärmende Sonne und der hellblaue Himmel laden geradezu auf eine abenteuerliche Herbstwanderung in der heimischen Bergwelt ein. Ein Entspannungstag mit Wanderung, Sauna- und Spa-Besuch und einem leichten und mundenden Abendessen bietet die perfekte Alternative, sich körperlich fit zu halten und der Seele etwas Gutes zu tun. Wer dies in der Gruppe, zusammen mit seinem Partner oder mit Freunden, unternimmt, hat gleich doppelt so viel Spass.

Im Herbst sind die Bäume und die Wälder bunt gefärbt, bevor sie ihre Blätter verlieren und kahl auf den Winter warten. Oft ziehen dicke Nebelschwaden durch die Lande und das Wetter zeigt sich dann gewöhnlich von seiner eher nasskalten Seite. Doch auch Sonnentage mit Kaiserwetter beschert der Herbst. Genau dann ist es an der Zeit, den Rucksack zu packen und eine ausgedehnte Wanderung zu machen. Denn besonders der Herbst eignet sich ideal für Wanderungen, zumal er für viele die schönste Jahreszeit darstellt. Die Wanderwege in den Tallagen schlummern oft unter einer dicken Nebeldecke, so dass man von der herrlichen Sonne am Berg gar nichts mitbekommt. Also nichts wie rauf auf den Berg.

Regelmässige Bewegung an der frischen Luft und in der Natur ist nicht nur gesund für die körperliche Fitness. Durch die Bewegung baut der Mensch psychischen Stress ab und kann seine Gedanken lüften. Die frische Luft, die Natur und das wunderbare Herbst­panorama lassen gleich die Alltagssorgen vergessen und zudem Kraft tanken. Die herrlichen und angenehm warmen Sonnenstrahlen versorgen den Körper zudem mit dem für den Menschen und Körper wichtigen Vitamin D.

Körper und Seele baumeln lassen
Nach einer ausgedehnten und mehrstündigen Herbstwanderung in erhöhter Lage wartet das Wellnessprogramm für Körper und Geist. Das Wasser in einer grossen Badewelt mit verschiedenen Pools und Whirlpools lässt entspannen und he­run­terfahren. Und es ist eine wahre Wohltat für den ganzen Körper. Da es am Abend wieder kühler wird, kommt auch ein Aufenthalt in einem Spa mit Saunawelt nach einer Wanderung als willkommene Entspannung gelegen. Saunieren ist ein Ritual, das man zusammen mit Freuden, der Familie oder auch alleine geniessen kann. Die Sauna hat ihren Ursprung in Finnland. Das Land mit rund 5 Millionen Einwohnern verfügt über knapp eine Mil­lion Saunen. Dort ist das wöchentliche Schwitzen so normal wie das tägliche Zähneputzen. Die Nordeuropäer nutzen die Sauna bereits seit 2500 Jahren für die Körperreinigung und Erholung. Beim Saunieren gibt es einige Regeln zu beherzigen, damit man den grössten Gewinn für Körper und Gesundheit herausholt.

Saunieren
Durch die hohen Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius in der finnischen Heissluftsauna steigt die Hauttemperatur auf bis zu 40 Grad an, die Körperkerntemperatur erhöht sich um ein bis zwei Grad, der Blutfluss in der Haut verdoppelt sich, daher kommt auch die rosige Farbe. Die Blutgefässe weiten sich, der Blutdruck sinkt. Das Herz muss nun volle Arbeit leisten und schlägt kräftiger und schneller, die Atmung steigt. Die Hitze wirkt auf den Körper wie ein Sportprogramm. Um sich abzukühlen, beginnt der Körper zu schwitzen. Gleichzeitig entspannen die Muskeln – eine Wohltat nach einer Wanderung oder nach einer sportlichen Betätigung. Ein Aufguss erhöht den Hitzestress kurzzeitig. Er ist aber für die meisten erwünschten Wirkungen der Sauna nicht nötig und tut allenfalls den Atemwegen gut.

Der Aufenthalt in der Sauna sollte nur so lange erfolgen, solange man sich noch wohlfühlt. Nach rund 10 bis 20 Minuten intensivem Schwitzen braucht der Körper eine Abkühlung. Zunächst durch kühlere Luft, dann durch kaltes Wasser. Die Blutgefässe ziehen sich schlagartig zusammen, der Blutdruck steigt und der Körper schaltet kurzzeitig auf Alarm. Adrenalin und weitere Hormone werde ausgeschüttet und machen den Saunagänger wieder munter. Nach dem Abkühlen entspannt der Saunagänger für etwa 20 bis 30 Minuten auf einer Liege. Das Herz schlägt kräftig und langsam, die Haut fühlt sich wohlig und geschmeidig an. Ein solcher Saunagang wird im Idealfall dreimal hintereinander wiederholt. Nach dem Saunieren gönnt man sich eine Dusche, bestenfalls ohne Seife oder Shampoo. Nach dem Trockenreiben darf die Haut mit einer Lotion verwöhnt werden.

Dinner – wie üppig sollte es sein?
Nach dem Saunagang macht sich der Hunger bemerkbar. Das ist ein Zeichen, dass sich der Körper in den vergangenen Stunden positiv angestrengt hat. Daher sollte man auch etwas essen. Doch hier gilt: keine schwere Kost. Denn diese würde das Verdauungssystem eher stressen. Eine herzhafte Suppe ist lecker und macht satt – oder ein leichtes Fischgericht, denn dieses ist ebenfalls sehr leicht für den Körper zu verdauen. Erlaubt ist, was schmeckt, trotzdem sollte man etwas zurückhaltender mit deftigen Speisen sein, damit kein Unwohlsein aufkommt. (lb)

 

12. Nov 2018 / 11:47
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