• Wie viel Stellen in Triesen abgebaut werden, ist noch unklar.
    Wie viel Stellen in Triesen abgebaut werden, ist noch unklar.

Swarovski: Stellenabbau auch in Liechtenstein

Swarovski hat am Montag einen massiven Stellenabbau angekündigt: Am Standort Wattens wird es künftig 200 Mitarbeiter weniger geben – weltweit sind es 600. Auch der Standort Liechtenstein wird davon betroffen sein, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Wie viele Stellen in Triesen abgebaut werden, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

Die Corona-Krise hat den internationalen Markt für Luxusgüter schwer getroffen. Auch der Kristallkonzern Swarovski musste im ersten Halbjahr 2020 massive Absatzrückgänge verzeichnen. 600 Stellen wird das Unternehmen nun weltweit abbauen und auch Mitarbeiter in Triesen müssen um ihren Arbeitsplatz bangen.

«125 Jahre nach der Unternehmensgründung ist es wichtiger denn je, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen, Ressourcen zu bündeln sowie uns effizienter aufzustellen. Eine Notwendigkeit, die jetzt durch die Corona-Krise noch weiter verstärkt wird», betont Robert Buchbauer CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung des Bereichs Kristall: «Diese Transformation ist für den erfolgreichen Weiterbestand von Swarovski essenziell. Dabei wird es auch zu schmerzhaften Einschnitten kommen.»

Um die Basis für zukünftiges, gesundes Wachstum zu schaffen, wurde als Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie ein umfassendes Massnahmenpaket verabschiedet, wie das Unternehmen mitteilte. Dieses beinhaltet unter anderem die weltweite Zusammenführung von Geschäftsbereichen, eine Verschlankung der Führungsebene sowie gezielte Investitionen. Davon ist der Standort Triesen betroffen. So hat Swarovski Triesen im Frühjahr 2020 zwei grosse Projekte erfolgreich abgeschlossen: zum einen die Modernisierung des Logistik Service Centers und zum anderen die Einführung einer globalen und voll integrierten Planungslösung.

Die Massnahmen zu Strukturanpassungen in Triesen befinden sich derzeit in der Analysephase, mit der Umsetzung ist im Laufe der kommenden Monate zu rechnen. Wie viele Stellen in Triesen gestrichen werden, konnte das Unternehmen auf Anfrage noch nicht sagen. In den vergangenen Jahren musste der Standort einige Male Stellen abbauen. 2018 waren es zuletzt 25 Stellen. 2015 gab Swarovski die manuelle Fertigung in Liechtenstein auf und verlagerte sie nach Serbien. 2016 wurde der Bereich Finanzen und Buchhaltung nach Polen ausgelagert.

2017 wurden Stellen aus dem Geschäftskundenservice nach Polen verlagert. Im Gegenzug baute das Unternehmen in den letzten Jahren aber das Lieferkettenmanagement in Triesen aus. Insgesamt verschwanden dennoch mindestens 150 Arbeitsplätze. (dal/pd)

22. Jun 2020 / 18:35
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5 KOMMENTARE
was ist jetzt in Liechtenstein mit Swarovski
nachdem in Wattens 1800 Mitarbeiter gehen müssen,hoffentlich nicht das selbe Muster

https://www.tt.com/artikel/30742887/1800-arbeitsplaetze-werden-gestrichen-swarovski-totalumbau-existenzfrage
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 22.07.2020 Antworten Melden
Dieser Stellenabbau war schon lange beschlossen
Wer im vergangen Jahr die Zeitungen gelesen hat, sollte dies mitbekommen haben. " Dank Corona" werden es (weltweit) noch mehr Firmen sein, welche Arbeitsplätze abbauen müssen. Oder sich die Krankheit zu Nutze machen um Stellen abzubauen, welches aber schon lange vorgesehen war. Viele dieser "Corona-hysterischen" haben in Ihrem Leben mit Sicherheit noch nie einen eigenen Betrieb aufgebaut und waren für Angestellte, sowie deren Familien verantwortlich. 80% vom Gehalt (Lohn schreibe ich bewusst nicht nicht), beim Nichtstun kassieren, ist deren Ziel. Besser gleich "Bedingungsloses Grundeinkommen"? Ausser bei einem Unfall-Mord oder Selbstmord ums Leben gekommene, sind für gewisse Leute alles "Corona Tote". Übrigens: Hat jemand von euch seit Januar 20 gehört, dass jemand eine "normale Grippe" gehabt hätte ? ALLES CORONA, oder was?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 23.06.2020 Antworten Melden
@sumpf
Zu den Corona-Toten: Weshalb wird hier immer eine Obduktion gefordert bzw. die Anzahl Toten hinterfragt? Bei einem normalen Grippe-Toten macht man auch keine Obduktion. Ein Grippe-Toter ist einfach ein Grippe-Toter und wird als solcher gezählt oder hätten Sie je mitbekommen, dass sämtliche Grippe-Toten immer obduziert werden, um die ganz genauen Zahlen zu erhalten und um zu erfahren, ob er nun an oder mit Grippe gestorben ist?

Da Corona-Obduktionsforderer meist Menschen sind, die Covid mit einer normalen Grippe gleichsetzen sage ich gut, dann aber auch die Totenzählung wie bei einer normalen Grippe, also ohne Obduktion. Aber das möchte man dann doch nicht, oder?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 23.06.2020 Antworten Melden

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