• Aldo Frick, Vaduz
    Mitte Juni wurde Aldo Frick von einem Tag auf den anderen CEO der Telecom Liechtenstein AG – und er wird es auch bleiben.  (Tatjana Schnalzger)

Aldo Frick bleibt Chef bei der Telecom

Der Balzner wurde vom Verwaltungsrat zum ordentlichen Geschäftsführer bestellt.

Die Telecom Liechtenstein hat ein turbulentes Jahr hinter sich.  Am 14. Juni wurden der Geschäftsleiter Mathias Maierhofer und der Leiter Technik, René Schiefer, per sofort von ihren Aufgaben entbunden. Die Telecom Liechtenstein begründete dies damals mit einer Neupositionierung des Unternehmens. Die Aufgaben von Maierhofer wurden an den stellvertretenden Vorsitzenden Aldo Frick übertragen.

Am 30. August kam dann die nicht völlig überraschende Nachricht, dass die Minderheitsaktionärin der Telecom Liechtenstein, die A1 Telekom Austria Group, ihren Anteil von 24,9 Prozent am Unternehmen dem Land Liechtenstein verkaufen wird. Somit ist das Land Liechtenstein wieder Alleinaktionärin der Telecom. Doch ruhigere Gewässer sind deshalb noch keine in Sicht. Bezüglich der Position des Geschäftsführers hat der Verwaltungsrat in seiner letzten Sitzung aber nun erste Fakten geschaffen. Aldo Frick ist ab sofort ordentlicher CEO der Telecom Liechtenstein AG, wie dieser im Interview mit dem «Vaterland» bestätigt.  Für die dreiköpfige Geschäftsleitung ist nur noch die Position des Finanzchefs vakant. Hier werde man aber in Kürze eine Frau präsentieren können.

Negatives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019 erwartet
Der Ausstieg der A1 Telekom Austria Group stellt das Staatsunternehmen aber vor Herausforderungen. Die Telecom Liechtenstein braucht einen neuen strategischen Partner. «Wir prüfen im Moment mehrere Varianten. Das eine sind die Serviceverträge mit der A1, damit diese Zusammenarbeit längerfristig aufrecht erhalten bleibt. Der zweite Punkt ist die Service-Erbringung durch Dritte. Der dritte Punkt umfasst Partnerschaften mit Beteiligungen. Bei allen drei Teilprojekten finden derzeit Gespräche statt», so  Geschäftsführer Aldo Frick. Er sieht die Telecom dafür aber in einer guten Verhandlungsposition.
Weniger gut hingegen dürfte das finanzielle Ergebnis des Unternehmens im Geschäftsjahr 2019 ausfallen. Dies lässt sich jedenfalls aus der verklausulierten Antwort von Aldo Frick schliessen. Er spricht von Margendruck und «einmaligen Sonderbelastungen» durch die Umstrukturierungen in der Organisation. «Dies wird Spuren in unserem Abschluss 2019 hinterlassen», so Frick. (sap)

15. Okt 2019 / 23:13
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1 KOMMENTAR
Gute Entscheidung.
Aldo Frick zum CEO zu machen ist wahrscheinlich die beste je getroffene Entscheidung für die Telecom. Er weiss wie die Liechtensteiner ticken und vorallem überzeugt er sowohl auf fachlicher als auch auf menschlicher Ebene.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 16.10.2019 Antworten Melden

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