• Liechtenstein Regierung PK Corona Pandemie
    Die Regierung setzt vor allem auch auf die Eigenverantwortung der Menschen: Bei Symptomen soll man zuhause bleiben.  (Eddy Risch)

Bei Symptomen zuhause bleiben

Die beiden Regierungsräte Dominique Hasler und Mauro Pedrazzini informierten heute Vormittag über die Coronasituation in Liechtenstein. Dabei hoben sie hervor, dass Personen mit Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen, unbedingt zuhause bleiben und sich testen lassen sollen.

«Die Lage ist nicht dramatisch», sagte Mauro Pedrazzini zu Beginn der Medieninformation und doch darf man jetzt nicht nachlässig werden. Gerade auch bei Symptomen wie Husten, Hals- und Kopfweh ist Vorsicht geboten. Dann sollte man zuhause bleiben und einen PCR-Test machen lassen. Auch die Distanz- und Hygieneregeln gelten weiterhin.

Die Regierung bittet die Bevölkerung dringend, dass sie alle Massnahmen und Schutzkonzepte einhält, unnötige Sozialkontakte meidet und überall so gut als möglich auf Abstand achtet und die seit Monaten propagierten Hygienemassnahmen einhält. Eine mögliche zweite Welle stellt eine Gefahr für das Gesundheitsweisen und die Wirtschaft dar. Zudem sind auch Geschäftszweige ausserhalb des Gesundheitsbereichs, mitunter kritische Infrastruktur, aufgrund von Isolations- und Quarantäne-Massnahmen durch Corona-bedingte Absenzen gefährdet. Bei einem rasanten Anstieg der Infektionszahlen werden einschneidende Massnahmen erneut unausweichlich. Daher ruft die Regierung die Bevölkerung auf, die Herausforderungen der kommenden Monate mit der gleichen Disziplin und Rücksicht wie im Frühjahr gemeinsam zu meistern.

Seit Anfang Juli wurden in Liechtenstein 29 positive Fälle verzeichnet - die meisten davon sind auf Reiserückkehrende zurückzuführen. Wie Mauro Pedrazzini erklärte, könnte es auch einen inländischen Ansteckungsherd geben, auf den mehrere Fälle zurückzuführen sind, das müsse jedoch noch genauer untersucht werden.

Covid-19-Testergebnisse der Einwohner Liechtensteins. Screenshot: Amt für Statistik

Die Anzahl an durchgeführten Tests war, wie bereits berichtet, in den vergangenen Wochen deutlich erhöht, auch deshalb weil sich nun jeder testen lassen kann. So lag die letzte festgehaltene Testanzahl innerhalb einer Woche – jeweils von Montag zu Montag – bei insgesamt 678 Testungen. Am Montag, dem Test-Spitzentag, waren es etwa 70 Coronavirus-Tests. Das fordere die Testkapazität der Drive-Through-Anlage in der Vaduzer Marktplatzgarage. Man überlege sich laut Pedrazzini deshalb, die Testkapazitäten effektiver zu gestalten, sprich entweder über eine Durchlauferhöhung oder längerdauernde Öffnungszeiten. In einem weiteren Schritt könnte es auch sein, dass die Testanlage an einen anderen Ort übersiedelt wird. 

Klar ist eine Maskenpflicht wird es weiterhin nicht geben. Auch über eine Verkürzung der Quarantänezeit auf fünf Tage wird nachgedacht, aber es steht noch nichts fest. (qus/pd)

16. Sep 2020 / 12:49
Geteilt: x
1 KOMMENTAR
Empfehlung für Homeoffice?
Wie wäre es mit einer Empfehlung seitens der Regierung für Home-Office? Jedenfalls bei uns in der Firma bleibt niemand zuhause "nur" weil er Husten hat(..und geht schon gar nicht zu einem Test). Homeoffice wäre jedoch problemlos möglich. Es wird jedoch nicht gemacht, da keine offizielle Empfehlung besteht.
So arbeiten wir alle weiter mit unseren hustenden Kollegen..
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 16.09.2020 Antworten Melden

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