• Altabächler Stoba
    Gemütliche Sitzgelegenheiten und liebevolle Dekorationen prägen die neue Quartierbeiz im Vaduzer Altenbach.  (SDB)

Quartierbeizen im Aufwind

Während auf der einen Seite ständig vom sogenannten Lädilesterben gesprochen wird, verhält es sich bei den neusten Entwicklungen von Gaststätten eher umgekehrt. In den letzten Jahren öffneten in Liechtenstein immer mehr Quartierkneipen ihre Türen.
Vaduz. 

Von Balzers über Schaan bis Eschen ist dieses Phänomen zu beobachten. Das Warihüsle in Eschen, das Stobacafé in Balzers oder auch die Specki in Schaan sind Beispiele dafür, dass die Menschen es wieder vermehrt schätzen, in gemütlicher Atmosphäre zusammenzukommen. Seit sechs Wochen gibt es auch in Vaduz mit der Altabächler Schtoba eine neue Quartierbeiz.

Gemütlicher Treffpunkt

Zwergenhäuschen empfangen die Gäste auf der breiten Treppe, die zum Lokal führt: In einem Raum läuft gerade eine Sitzung - zum Mittagessen werden acht Personen erwartet. Eine gemütliche Atmosphäre umgibt die Lokalität. Keine Spur von Hektik.

Freundlich begrüsst die Hausherrin, Betty Dürr, zwei Damen, die gerade zur Türe hereinkommen, und führt sie zu den roten, gepolsterten Stühlen, die am Ende des Vorraums platziert sind. Alle Anwesenden scheinen sich zu kennen, es herrscht eine lockere Ungezwungenheit. Und dies, obwohl - oder gerade weil - die Lokaltüre für alle Gäste weit offen steht. «Sinn und Zweck ist es, dass die Dorfbewohner wieder zusammenkommen, da dies in der heutigen Zeit nicht mehr so oft passiert,» erklärt Betty Dürr ihre Motivation für die Umsetzung ihres Cafés. (mk)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Dienstag.

 

22. Mär 2016 / 12:22
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