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    Meist handelt es sich bei den Erpresser-Mails um einen Bluff. (Bild: iStock)  (xijian)

Landespolizei warnt vor erpresserischen E-Mails

In letzter Zeit erhalten Webseitenbetreiber E-Mails von Cyberkriminellen, warnt die Landespolizei. Sie behaupten, die Webseite oder den Server gehackt zu haben und dadurch an sensitive Daten gelangt zu sein. Den Opfern wird gedroht, die Daten zu veröffentlichen. Dadurch soll der Ruf des Opfers geschädigt werden. Um dies zu verhindern, soll Lösegeld in Form von Bitcoins überwiesen werden. In den meisten Fällen handelt es sich allerdings um einen Bluff.

Die Cyberkriminellen würden laut der Landespolizei die auf den Webseiten zur Verfügung gestellten anonymen Kontaktaufnahmeformulare oder die Kontakt E-Mail Adressen nutzen, wobei der Text der Mitteilung mit dem folgenden oder ähnlichem Wortlaut beginnt:

"Bitte leiten Sie diese E-Mail an jemanden in Ihrem Unternehmen weiter, der wichtige Entscheidungen treffen darf! Wir haben Ihre Website gehackt und ihre Datenbanken extrahiert.»

Hoffen auf Lösegeld

Die Cyberkriminellen behaupten eine Schwachstelle in der Programmierung der Webseite der Opfer gefunden und diese ausgenutzt zu haben, heisst es in der Medienmitteilung. Schlussendlich drohen die Cyberkriminellen damit, diese Daten zu veröffentlichen und den Ruf des Opfers massgeblich zu schädigen.

Die Cyberkriminellen versenden solche Mitteilungen in der Hoffnung, dass die Empfänger aufgrund dieser Einschüchterung das geforderte Lösegeld zahlen.

Meist handelt es sich um einen Bluff

Erfahrungsgemäss haben sich die Cyberkriminellen keinen Zugriff zur Webseite bzw. den Datenbanken verschafft und es handelt sich um einen Bluff. Solche E-Mails werden zurzeit zu Tausenden versandt, welche ignoriert und als SPAM markiert werden können.

 

Die Landespolizei rät:

  • Überweisen Sie auf keinen Fall Bitcoins an die Cyberkriminellen.
  • Künftige Meldungen bitte umgehend löschen und keine Anhänge öffnen.
  • Lassen Sie die Sicherheit Ihrer Webseite / Server regelmässig von Sicherheitsexperten überprüfen.

 

Falls Ihnen ein Schaden entstanden ist, so melden Sie sich bei der Landespolizei und erstatten eine Strafanzeige. (lpfl)

09. Jul 2020 / 17:16
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