• Neues Landesspital Visualisierung
    So könnte das neue Landesspital auf dem ehemaligen Wille-Areal in Vaduz aussehen. Am Sonntag, 24. November, wird über den Kredit abgestimmt.

Spitalneubau: Bereits 1282 Teilnehmer an der Abstimmungsumfrage

In Zusammenarbeit mit dem Liechtenstein-Institut lanciert die Vaduzer Medienhaus AG zum zweiten Mal eine offene Online-Abstimmungsumfrage. Damit sollen die Gründe für das Resultat, welches am Sonntag, 24. November feststeht, analysiert werden. Bis Dienstag haben bereits 1128 Personen an der Umfrage teilgenommen.

Die Umfrage orientiert sich an international üblichen methodischen Standards. «Es geht in erster Linie um Fragen rund um das Landesspital, also wie man abstimmt, welche Gründe dafür massgeblich waren und wie man das Gesundheitswesen in Liechtenstein beurteilt», so der Politologe Wilfried Marxer vom Liechtenstein-Institut.

Zur Umfrage

Ab vergangenem Samstag bis am kommenden Sonntag, 24. November, um Mitternacht kann jeder an der Befragung teilnehmen. Mit verschiedenen Methoden stellt das Liechtenstein-Institut sicher, dass nur jene Daten in die Auswertung einfliessen, von denen angenommen werden kann, dass sie seriös zustande gekommen sind. «Dadurch, dass die Daten nach verschiedenen Bevölkerungsmerkmalen gewichtet werden, bilden wir die Gesamtheit der Stimmberechtigten mit ihren Meinungen recht gut ab», so Marxer. Die ersten Ergebnisse der Umfrage werden zwei Tage nach der Abstimmung im «Vaterland» publiziert. Die detaillierten  Ergebnisse wird das Liechtenstein-Institut am 8. Dezember publizieren. 

Erstmals wurde in Liechtenstein eine solche Online-Umfrage zur Volksabstimmung zum Kredit für die Durchführung von zwei Tour de Ski-Etappen im November 2018 durchgeführt. Damals gab es fast 1500 verwertbare Datensätze.

Wilfried Marxer erwartet ein knappes Ergebnis

Eine Abstimmungsprognose will das Liechtenstein-Institut nicht abgeben. Damit machen auch etwaige Manipulationsversuche bei der Online-Umfrage wenig Sinn.  «2011 wurde der Spitalneubau von 58 Prozent der Abstimmenden abgelehnt. Allgemein wird diesmal ein knapperes Ergebnis erwartet – in welche Richtung auch immer», so Wilfried Marxer.  Ingesamt darf wieder mit einer hohen brieflichen Stimmabgabe gerechnet werden. Bei der letzten Volksabstimmung zur Tour de Ski haben diese Möglichkeit 97,1 Prozent genutzt. Damit sind wohl der Grossteil der Unterlagen schon bei den Gemeinden. Deshalb erachtet Marxer auch den Einfluss der Äusserungen von Fürst Hans-Adam II. in dieser Woche für begrenzt. Der Monarch erklärte gegenüber Radio L, dass er es nicht für notwendig erachte, dass Liechtenstein über ein eigenes Spital verfüge. (sap)
 

16. Nov 2019 / 06:30
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