• Haus in Triesenberg
    Die Fensterfronten sorgen für ein lichtdurchflutetes und angenehmes Wohnerlebnis.  (Daniel Schwendener)

Wohnen mit Panorama-Aussicht

An dieser Stelle, wo Margrit und Leander Schädler sich ihr Haus für ihren Lebensabend erbaut haben, stand zuvor das Elternhaus von Margrits Mutter. Der moderne Wohnkomplex im Triesenberger Weiler Ord-Lavadina verfügt über viel natürliche Materialien, grossräumige Wohnflächen und eine unbezahlbar schöne Aussicht Richtung Süden und Westen. Ein Haus, das grosszügig von natürlichem Licht durchflutet wird, gleichzeitig aber keine neugierigen Blicke ins Haus vordringen lässt.
Triesenberg. 

Nachdem Margrit das Elternhaus von ihrer Mutter bekommen hatte, wurde der Wunsch stärker, im Alter ein Haus zu haben, in dem sich alles auf einem Stockwerk befindet. «Da ich in der Altenpflege arbeite, weiss ich, wie wichtig es ist, im Alter ein barrierefreies Wohnen zu geniessen», erklärt die Bauherrin Margrit. Zudem hat es sich ergeben, dass das 1987 erbaute Einfamilienhaus auf dem Faraboda an den jüngsten Sohn übergeben wurde.

Das Elternhaus war rund 150 Jahre alt. Am Haus befand sich ein Anbau aus den 1970er-Jahren. Der ganze Gebäudekomplex war in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Da sich eine Sanierung nicht gelohnt hätte und diese viel teurer gewesen wäre, als die alte Bausubstanz abzureissen und einen Neubau zu erstellen, entschied sich die Bauherrschaft, ein neues und zeitgemässes Einfamilienhaus zu bauen. Das alte Gebäude wurde zurückgebaut und ein neues Haus mit zwei Wohn­einheiten errichtet. In der geräumigen 5,5 Zimmerwohnung wohnen die Bauherren und die 2,5 Zimmerwohnung im Erdgeschoss ist derzeit vermietet. « Wenn wir einmal nicht mehr Treppen steigen können, werden wir in die kleinere 2,5 Zimmerwohnung übersiedeln», erklärt die Bauherrin. Denn in den barrierefreien Wohnbereich der Bauherren führt eine schmale, geschwungene Treppe. 

Haus in Triesenberg

Hier lässt es sich gemütlich verweilen – das Wohnzimmer.

Architektonisch sehr gut gelöst
Beim Eingangsbereich befindet sich eine grosse Garderobe für Jacken, Mäntel, Schuhe und weitere Utensilien. Die geschwungene Treppe führt in den ersten Stock, wo das Leben stattfindet. Gegliedert ist der Wohnbereich in eine kompakte Küche, die mit einer Kücheninsel mit Essbereich abgetrennt ist. Das Wohnzimmer bildet zusammen mit der Lounge das Herzstück der Etage. Das Schlafzimmer der Bauherren mit grosszügiger Ankleide, zwei Badezimmer, ein Zimmer für Gäste und eins für das Home-Office runden die hochwertige Wohnung der Bauherren ab.

Haus in Triesenberg

Die Küche ist mit dem Essbereich kombiniert.

Grosse Fensterfronten und viel Gemütlichkeit 
Das Besondere am Haus sind die grossen Fensterfronten, die eine herrliche Aussicht ins Rheintal gewähren. Gleichzeitig hat der Besucher das Gefühl, das Haus ströme eine gemütliche Geborgenheit aus. Beim Anblick der Natur und der Berge öffne sich das Herz der Bauherrin, wie sie selbst sagt. «Ich bin ein absoluter Naturmensch und halte mich sehr gerne in den Bergen auf».  

Weil schon das ehemalige Haus aus Holz bestanden hatte, sollte auch der Neubau wieder ein Holzhaus sein. Holz ist den Bauherren ein sehr wichtiger Rohstoff und so haben sie viel Holz integriert. Aus dem alten Haus wurden einzelne Details aus Holz übernommen und im Neuen verbaut. So stammt die äusserst gemütlich wirkende Holzwand im Wohnzimmer aus dem 150jährigen Holzhaus. «Zu viel Holz aus dem alten Haus wollten wir dennoch nicht integrieren, weil es sonst zu schwer gewirkt hätte und wir dies auf jeden Fall vermeiden wollten. Ich mag es modern und mein Wohn- und Einrichtungsstil ist der Alpine Lifestyle». Der Alpine Lifestyle drückt sich durch alpines Wohngefühl aus. Hirschen-, Rehe- und Geweihmotive, Holz und Fell sind diesem Einrichtungsstil zentral. Und genau dieser prägnante Einrichtungsstil hat Margrit in Eigenregie in der ganzen Wohnung durchkomponiert. Die Einrichtung ist mit dem Haus Ton in Ton abgestimmt. «Hirsche und Rehe haben mich immer schon fasziniert, die Natur und die Berge auch.» 

Haus in Triesenberg

Die Lounge ist ein beliebter Rückzugsort der Entspannung für die Bauherrin.

Die Lounge – das Tüpfelchen auf dem i 
Ein besonderes Highlight am Haus ist für die Bauherrin die Lounge. Obwohl der Bauherrin verschiedentlich davon abgeraten wurde, konnte sie keiner davon abbringen, ihre Lounge durchzusetzen. Die Lounge ist in einem grossen gedeckten Balkon untergebracht und stellt sozusagen ein zweites Wohnzimmer im Freien dar. Der grosse Balkon vermittelt einen intensiven Eindruck, dass das Leben auch draussen stattfindet. Und als Zückerchen kann das Haus auf der Ostseite über eine kleine Holzbrücke in die Natur verlassen werden. 

Fazit der Bauherrin 
Margrit ist sehr zufrieden mit ihrem Haus. «Es hat ein Gesicht und strahlt etwas aus. Es ist tatsächlich so geworden, wie ich es mir vorstellte und es gefällt mir ausgezeichnet.» Neben ihrer Lounge freut sich die Bauherrin über ihre runde, freistehende Badewanne im Badezimmer. Wen wunderts, dass man selbst von da Aussicht geniesst. (lb)

28. Feb 2019 / 09:02
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