•  (pd)

Trends für die grüne Rückzugsoase

Die Gartensaison 2019 ist schon fast eröffnet. Jetzt will man wieder mehr Zeit im Freien verbringen. Einen besonderen Platz nimmt im Sommer der Garten ein. Damit man sorgenlos entspannen, Freunde empfangen und schöne Grillfeste mit der Familie feiern kann, sollte der Garten, Sitzplatz oder Balkon wieder in Schwung gebracht werden. Da man sich auch in in den Outdoorbereichen ab und zu nach etwas Veränderung sehnt, gibt es für eifrige Gärtner die folgenden Trends der Saison umzusetzen. So wird der Garten nicht nur zu einer besonderen Rückzugsoase, sondern besticht durch diverse und ausgewählte Eyecatcher.

Hochbeet und Kräuterschnecken
Bereits in den vergangenen Jahren zählte das Hochbeet zu den Gartentrends. Auch 2019 will die Begeisterung für das Hochbeet nicht abnehmen. Kein Wunder, schliesslich ermöglicht die angenehme Arbeitshöhe eine einfache Pflege der Pflanzen im Stehen – selbst für Menschen mit Rü­cken- oder Kniebeschwerden wird die Arbeit im Gemüsebeet so wieder ein Vergnügen. Mittlerweile gibt es für das Hochbeet sogar eine Alternative: Die Kräuterschnecke verlegt die Gewürzvielfalt ebenfalls eine Etage nach oben. Durch die spiralförmige Anordnung spart man Platz und kann auch Kräuter mit verschiedensten Standortansprüchen dicht nebeneinander pflanzen: Mediterrane Kräuter wie Rosmarin wachsen im oberen, trockenen und nährstoffarmen Bereich, während Pfefferminze im unteren Ende der Schnecke einem feuchten und nährstoffreichen Platz findet.

Blühende Zäune
Störende, neugierige Blicke und ungewollte Besucher? Ein Zaun ist in vielen Gärten ein Muss, wenn man seine Privat-sphäre behalten möchte. Leider ist solch ein Sichtschutz oft nicht besonders ansehnlich und zerstört obendrein das naturnahe Ambiente des Gartens. Abhilfe schafft ein Trend, der 2019 wohl viele Gärten erobern wird: die blühenden Zäune. Hierbei werden die schlichten Zäune im Sommer einfach zum Lebensraum von farbenfrohen Pflanzen. Ob Rankengewächse, Kletterpflanzen oder Grossstauden – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So schützt der Zaun nicht nur vor ungeliebten Blicken, sondern zieht bald selbst alle Blicke im Garten auf sich.

Wasser als Inspirationsquelle
Ob ein kleines Wasserspiel oder ein Schwimmteich – diese Saison dreht sich im Garten alles um das blaue Nass. Verbaut als elegantes Designelement oder ganz natürlich als Fischteich – die kleinen Wasserstellen passen in jeden Garten und verwandeln ihn in eine Wohlfühloase. Doch nicht nur für Menschen ist Wasser im Garten ein wahrer Segen – auch Tiere wie Bienen oder Igel profitieren in warmen Sommern von der kostenlosen Wasserstelle. Zusammen mit dekorativen Sumpf- oder Wasserpflanzen wird der eigene kleine Teich somit bald zum Mittelpunkt des Gartens und zum Lieblingsort für Gross und Klein.

Smart Garden
Willkommen im smarten Garten –  dem «intelligenten Garten». Der Hausgarten ist mit neuester Technik ausgestattet und auf diese Weise wird die Arbeit erleichtert. Besonders lästige Routinearbeiten fallen beim Smart Gardening weg oder lassen sich einfach per Knopfdruck in der passenden App erledigen. So verteilt der Sprenger schon Wasser, während man noch auf der Arbeit ist. Für Reiselustige gibt es sogar Blumentöpfe, die automatisch giessen, wenn der Boden zu trocken wird – somit nimmt einem die geliebte Topfpflanze auch einen spontanen Kurzurlaub nicht übel.

Naturnaher Garten
Englischer Rasen und penibel geschnittene Hecken? Nicht unbedingt mehr. Der Trend geht weg von akkurat gepflegten Gärten und hin zu freiwachsenden Stauden und Sträuchern. Doch obwohl im naturnahen Garten alles wachsen darf, wie es will, sehen die Pflanzen nicht etwa unordentlich, sondern mystisch und geheimnisvoll aus. Wildblumen, Hecke und Wiese bieten aber nicht nur einen zauberhaften Anblick, sondern auch vielen Tieren ein Zuhause. Besonders, wenn der Garten zusätzlich mit Naturmaterialien wie Steinen und Holz dekoriert wird, schafft man sich ein wildes Paradies.

Zwerg-Gemüse und Patio-Obst
Immer mehr Menschen haben nur einen kleinen Garten oder sogar nur einen Balkon zum Gärtnern zur Verfügung – leider bleibt dort nicht viel Platz für den grossen Gemüsegarten oder einen Obstbaum. Zwerg-Gemüse und Patio-Obstbäume sind immer öfter in Gärten und auf Balkons anzutreffen. Klassischer Weise kennt man die kleinen Früchte schon von Tomaten oder Spinat. Doch auch Auberginen, Salat und sogar Kürbisse gibt es im kleinen Format für beengte Platzverhältnisse. Auch bei Obstbäumen gibt es zahlreiche kleinbleibende Sorten. Die sogenannten Patio- oder Mini-Obstbäume werden selten höher als 1,5 Meter und bilden eine kompaktere Krone aus, sodass sie selbst auf Balkons Platz finden.

Alte Sorten
Immer mehr rücken alte, schon fast vergessene Sorten in den Fokus, obwohl diese einen geringeren Ertrag aufweisen als neue Leistungszuchten, so sind sie besonders gut für den Garten geeignet, da sie sehr robust sind. So trotzen alte Gemüse- und Obstsorten auch schlechtem Wetter und lästigen Schädlingen, ohne dabei den Kopf hängen zu lassen – perfekte Voraussetzungen also für ein langes, glückliches Leben. Auch die Inhaltsstoffe dieser Sorten überzeugen, denn sie weisen häufig bedeutend mehr Vitamine und Mineralien auf. Ausserdem schwören viele Gärtner darauf, dass die alten Sorten einen deutlich intensiveren Geschmack haben. (lb)

02. Apr 2019 / 05:00
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)

Verwandte Artikel

Lesertrend
Meistgelesen
11. August 2015 / 06:00
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...

Wettbewerb
heidi
Zu gewinnen 5 x 2 Tickets für den Film Heidi am 31. August.
12.08.2019
Facebook
Top