• Marco Gstöhl, Balzers
    Zu Besuch bei Marco Gstöhl in einem überzeugenden Mehrfamilienhaus in Balzers.  (Tatjana Schnalzger)

Funktionales und kompaktes Wohnerlebnis mit besonderer Aussicht

Um aus der Bauparzelle neben dem alten Kirchturm in Balzers möglichst viel Wohnraum herauszuholen, entschied sich Marco Gstöhl zusammen mit seiner Mutter und seinen Schwestern, das alte Elternhaus abzureissen und dort ein modernes und offenes Mehrfamilienhaus mit insgesamt fünf Wohneinheiten errichten zu lassen. Entstanden ist ein modernes Wohnhaus, das sich perfekt in die Umgebung einfügt und den Bewohnern eine Rundum-Aussicht gewährt.
Balzers. 

Herr Gstöhl, was war ausschlaggebend, dass Sie ein Mehrfamilienhaus in Balzers auf dieser Parzelle gebaut haben? 
Marco Gstöhl: Es war das einzige Grundstück, auf dem wir noch bauen konnten. Ich habe dieses Mehrfamilienhaus zusammen mit meiner Mutter und meinen beiden Schwestern erbaut. Wir wollten ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten. Es sind zwei 4,5-Zimmer-Wohnungen und drei 3,5-Zimmer-Wohnungen geworden. Ich bin jedoch der Einzige unserer Familie, der auch in diesem Haus wohnt.

Weshalb wollten Sie Ihr eigenes Heim bauen?
Es gibt Dinge, die man im Leben gemacht haben sollte. Als Forstwart habe ich schon viele Bäume gepflanzt. Jetzt habe ich ein Haus gebaut und das Dritte steht noch in den Sternen (lacht). Ich bin sehr zufrieden mit dem Mehrfamilienhaus. Der Bauplatz wäre fast zu schade gewesen, um nur ein Einfamilienhaus darauf errichten zu lassen.

In der Regel bewohnen Eigentümer von Mehrfamilienhäusern hauptsächlich die Attikawohnung. Sie wohnen im Hochparterre. Aus welchem Grund haben Sie diese Wohneinheit gewählt?
Da meine Cousine gleich nebenan in ihrem Einfamilienhaus wohnt, haben wir das Näherbaurecht erhalten, um die Parzelle maximal auszunutzen – jedoch mit dem Vorbehalt, dass ich die untere Wohnung bewohne und somit ihr direkter Anstösser bin. Zudem wollte ich immer einen grossen Balkon haben. Diesen Wunsch konnte ich mir mit dieser Wohnung nun erfüllen.

Wo und wie haben Sie zuvor gewohnt?
Zuvor habe ich im Elternhaus mit meinen Eltern und Geschwistern gewohnt. Es stand auf diesem Grundstück und war ein Zweifamilienhaus. Oben habe ich mit meinen Eltern gewohnt, unten wohnten meine Grosseltern. Nachdem sie gestorben waren, wurde die untere Wohung vermietet.

Fotostrecke: Bauen+Wohnen 1 Zu Besuch bei
Marco Gstöhl, Balzers
Marco Gstöhl, Balzers
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Was gefällt Ihnen an Ihrer Eigentumswohnung besonders?
Die Raumaufteilung der Wohung ist sehr gelungen und die offenen Räume verleihen dem Wohnraum viel Licht. Das Highlight der Wohnung ist jedoch der Tunnelofen, der als Trennelement zwischen Wohn- und Essbereich dient. Was mir auch gut gefällt sind der grosse Balkon, meine Badewanne mit Sprudelfunktion und die Küche. Ich koche gerne und probiere immer wieder mal neue Rezepte aus.

Mit welchen Vorgaben sind Sie zum Architekten gegangen?
Auf einem Papier habe ich aufgezeichnet, wie ich mir die Wohnungen vorstelle. Alle Wohneinheiten sind identisch eingeteilt – ausser, dass diese Wohnung als einzige über einen Tunnelofen verfügt. Eine Voraussetzung war zudem, dass ich alle Fenster öffnen kann und das Haus über ein grosses Vordach verfügt. Wichtig war mir auch ein schwellenloser Fussboden und eine Türbreite, die für Rollstühle passierbar ist.

Wie lief die Zusammenarbeit mit demArchitekten?
Sehr gut. Wir mussten zwar ein paar Kompromisse eingehen, haben uns aber jederzeit gut gefunden. (lb)

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe von «Bauen+Wohnen».

20. Feb 2018 / 06:02
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