• Haus in Triesenberg
    Das Einfamilienhaus besticht durch eine besondere Form, bedingt durch die Platzverhältnisse auf der Bauparzelle.  (Daniel Schwendener)

Ein Haus mit besonderer Form

Durch die relativ engen Platzverhältnisse auf der Bauparzelle bauten Franz und Petra Beck ihr Haus mit einem trapez­förmigen Grundriss. Entstanden ist ein gemütliches Einfamilienhaus, das durch die vielen Fensterfronten von natürlichem Licht verwöhnt wird.
Triesenberg. 

Herr und Frau Beck, was war ausschlaggebend, dass Sie sich entschieden haben, ein Einfamilienhaus zu bauen? 
Franz Beck: Es war immer schon mein Wunsch, mein eigenes Haus zu haben. Als ich dieses Grundstück von meinem Vater geerbt habe, war für mich sofort klar, dass ich auf dieser Parzelle ein Haus errichten wollte. Anschliessend haben wir ein Konzept ausgearbeitet. Obwohl es auch angenehm ist in einer Wohnung zu leben, so ist wohnen in einem Haus doch etwas anderes.

Wo und wie haben Sie zuvor gewohnt?
Petra Beck: Wir haben in Schaan in einer 3 1/3 Zimmerwohnung gewohnt. Ich bin in Schaan aufgewachsen und habe zuvor immer dort gelebt.

Fotostrecke: Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg
Zu Besuch bei Franz und Petra Beck in Triesenberg

Gibt es etwas an Ihrem Haus, das Ihnen besonders gut gefällt?
Franz Beck: Besonders schön ist die Aussicht und unser Fussboden aus Eiche. In der Wohnung hatten wir beispielsweise durchgehend Plattenboden, was zwar sehr praktisch ist, aber nicht viel Gemütlichkeit ausstrahlt. Holz ist viel angenehmer, um darauf barfuss zu gehen und fühlt sich heimeliger an.
Petra Beck: Sehr gut gefällt mir unsere Ankleide sowie die grosse und geräumige Küche. Sie ist nicht nur gross genug, um gemeinsam etwas zu kochen, sondern auch sehr bequem zu bedienen. Wir benützen die Küche sehr oft.
Franz Beck: Ja, ich koche auch sehr gerne und stehe oft am Herd.

Wo halten Sie sich im Haus am liebsten auf, und warum?
Petra Beck: Am meisten und am liebsten halten wir uns in der Stube auf. Dort ist es sehr gemütlich. Und natürlich auch in der Küche und am Esstisch.

Mit welchen Ideen und Wünschen sind Sie auf den Architekten zugegangen?
Franz Beck: Nachdem wir unser erstes Grobkonzept ausgearbeitet hatten, sind wir mit unserem Entwurf an den Architekten gelangt. Dieser hat geprüft, ob wir auf dieser Parzelle überhaupt ein Haus erstellen können und hat schliesslich den Plan ausgearbeitet. Die Küche sollte erst eine U-Form erhalten, doch von diesem Gedanken sind wir wieder abgekommen. Ansonsten waren wir bei der Gestaltung recht offen.
Petra Beck: Die einzige Voraussetzung, die ich an den Architekten hatte, war eine schöne Ankleide. Und die habe ich auch bekommen.

Wie lief die Zusammenarbeit mit dem Architekten?
Franz Beck: Die Zusammenarbeit verlief sehr gut. Wir hatten keine Eile, das Haus fertigzustellen. Wir konnten unsere eigenen Ideen anbringen und der Architekt hat diese sehr gut umgesetzt.

Wieso haben Sie sich für diesen Architekten entschieden?
Franz Beck: Norman Lampert und ich sind zusammen in der Harmoniemusik Triesenberg. Ich habe ihn angefragt und  wir haben bei unserem Bauprojekt sehr gut zusammengearbeitet. 

Sieht Ihr Eigenheim nun auch so aus, wie Sie es sich vorgestellt haben?
Petra Beck: Ich bin sehr zufrieden mit unserem Haus. Ein paar Kleinigkeiten hätten wir im Nachhinein anders gemacht, aber wir fühlen uns sehr wohl in unseren vier Wänden. 

Welche Materialien waren Ihnen am Haus wichtig? Welche Materialien haben Sie ausgesucht und verbaut?
Franz Beck: Die Idee mit dem Glas bei der Treppe ist erst später in einem zweiten Schritt entstanden, da es sich aus dem Projekt so ergeben hat. Ich bin froh, dass wir Glas und keine Metallgeländer verbauen liessen, wie anfangs geplant.
Petra Beck: Ich wollte auf jeden Fall einen Holzboden aus Eiche. Die Küche und die Badezimmer sind mit Platten ausgestattet. In der Küche wäre sicher auch Parkett möglich gewesen, allein schon wegen der durchgehenden Optik, aber wir haben uns für Platten entschieden, da diese pflegeleichter sind.

Wieso haben sie eine Wärmepumpe als Heizsystem gewählt?
Franz Beck: Für uns kam eigentlich nur eine Wärmepumpe in Frage. Eine mit Öl oder Hackschnitzel betriebene Heizung haben wir anfangs ebenfalls in Betracht gezogen. Aber dann hätten wir ein Silo oder einen Tank bauen und somit ein Zimmer aufgeben müssen. Daher haben wir den einfachsten Weg gewählt. Wir sind sehr zufrieden mit der Wärmepumpe und sind froh, uns so entschieden zu haben.

Auf welche Details haben Sie beim Innenausbau und der Einrichtung geschaut?
Franz Beck: Ich wollte einen schönen Holztisch im Esszimmer. 
Petra Beck: Die Galerie an der Wand wollte ich und hab sie auch bekommen, weil ich gerne Fotos aufstelle.

Welche weiteren Elemente durften im Haus nicht fehlen?
Franz Beck: Eine gute und ergonomische Küche sowie ein Gäste-WC mit einer Dusche.

Mit welchen Elementen würden Sie Ihr Haus niemals einrichten bzw. ausstatten?
Petra Beck: Mit Sichtbeton, das ist mir zu kalt und zu ungemütlich.

Ein Aspekt, der Ihr Haus zu etwas Besonderem macht?
Franz Beck: Im inneren des Hauses ist die Treppe ein Eyecatcher und von aussen ist es ganz klar die besondere Form des Hauses. Von der einen Seite sieht das Haus eher klein aus und von der anderen Seite sehr gross. Dieses architektonische Detail ist schon vielen unserer Besucher aufgefallen.

Welche Ratschläge würden sie zukünftigen Bauherren geben?
Petra Beck: Wer ein Bauprojekt startet, soll viel Geduld mitbringen.
Franz Beck: Wenn man ein Detail am Haus, sei es innen oder aussen, haben will, soll man auch darauf bestehen und sich nicht beirren lassen. Denn machbar ist vielleicht nicht alles, aber sehr vieles. 

Würden Sie heute etwas anders bauen bzw. planen, und warum?
Franz Beck: Obwohl das Haus tagsüber sehr gut mit natürlichem Licht verwöhnt wird, so würde ich noch mehr Spots an der Decke, zum Beispiel in der Garderobe und im Flur, verbauen. 
Petra Beck: Im Grossen und Ganzen sind wir mit unserem Haus sehr zufrieden und wohnen gerne in unserem Einfamilienhaus. (lb)

26. Feb 2019 / 09:59
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