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Die Küche wird smart und stylisch

Kaum kann man sich noch daran zurückerinnern, als Küchen einen abgeschlossenen Raum bildeten, sei dies als Wohn­küche oder als einfache Küche, die abgetrennt von allen anderen Räumen ihren Dienst tat. Das sind definitiv Bilder aus vergangenen Tagen. Heutzutage bilden Küchen den eigentlichen Mittelpunkt des Hauses. Genau aus diesem Grund ­werden sie immer offener gestaltet, die Materialien sind ­harmonisch abgestimmt, bieten viel Platz für Kommunikation und dienen als Treffpunkt für Familie und Freunde. Zudem werden Küchen immer intelligenter.
Vaduz. 

Eine moderne und zeitgemässe Küche muss verschiedene Aspekte ­abdecken, damit sie den heutigen Anforderungen der Bewohner nachkommt. Einerseits sollen Küchen behaglich, wohnlich und komfortabel, auf der anderen Seite müssen sie auch funktional sein. Und es geht noch einen Schritt weiter. Durch die Digitalisierung und Etablierung des Smart Home wird auch die Küche smart und unterstützt den Koch oder die Köchin. Was eine gute Küche ausmacht, ist ganz klar der perfekte Mix aus genügend Arbeitsfläche, funktionalem Stauraum ­sowie zeitgemässen und smarten Gerätschaften.

Die Küche avanciert zum Wohnmöbel
Viele Jahre waren Küchen in schlichtem Weiss gehalten. Mittlerweile sind die Trends allgemein in eher dunkleren oder naturfarbenen Tönen. Auch Hölzer, insbesondere dunkle, sind sehr im Trend. Materialisierung ist ein grosses Thema. Gern wird Metall mit warmen, dunklen Hölzern kombiniert. Tiefschwarz wirkt mit dunklen Farben opulent und luxuriös. Natürlich ist es auch möglich, die Küche mit Kontrastfarben aufzuhellen. Auch Weiss und Creme wirken zu den dunklen Farben schön. Schwarz ist zeitlos und modern und zieht im Handumdrehen die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Vorteil dabei ist, dass sich Schwarz mit fast jeder anderen Farbe wunderbar kombinieren lässt. 

Lange dominierten Fronten in Hochglanz den Küchenmarkt, doch in diesem Jahr sind sie im matten Ton angesagt. Oftmals punkten die matten Oberflächen sogar mit einer Beschichtung gegen Fingerabdrücke. Die nachhaltige und ökologische Küche liegt im Trend. Daher wird auf langlebige, widerstandsfähige und natürliche Materialien gesetzt. Holz, Holzoptik, Marmor- und Steinoptik sind 2020 bei den Küchentrends vermehrt zu sehen. Es ist jedoch wichtig, dass die Einrichtungen in den verschiedenen Bereichen von den Farben und vom Stil her miteinander korrespondieren. Schränke im Wohnzimmer können sogar mit Küchenmöbeln gestaltet werden, damit der Look einheitlich ist und ein fliessender, harmonischer Übergang geschaffen wird. Auch Tische und Regale können aus Küchenmöbeln gestaltet werden, um ein aufeinander abgestimmtes Ambiente zu erzielen. 

Die Küche weiss, was sie tun muss
Smarte Haushaltshelfer sind auch in der Küche schon längst kein Fremdwort mehr. Denn die Digitalisierung bringt höchsten Komfort in den Küchenalltag. Verschiedene Küchengeräte können über das Smartphone gesteuert werden. Je grösser das Dis­play, umso einfacher lässt es sich bedienen, da es übersichtlicher ist. Mit einem Knopfdruck lassen sich alle Geräte ganz einfach ein- oder ausschalten. Aber es gibt noch ganz andere Features, was die intelligente Küche betrifft. So kommuniziert der Dampfabzug mit dem Kochfeld und passt die Leistung automatisch an. Menüprogramme lassen sich einfach abspeichern. Das Abrufen von Rezepten auf der Backofentür erspart das lange Suchen und Nachlesen im Kochbuch. Weiter können Sensoren im Kochfeld Temperatur bei kochendem Wasser knapp unter dem Siedepunkt halten und Induktionskochfelder erkennen automatisch die Topfgrösse. Die Geschirrspülmaschine passt ihr Programm an, sobald die Sensoren den Verschmutzungsgrad erkannt haben.
Bei den Elektrogeräten gibt es jährlich Neuerungen auf dem Markt, besonders was die Gerätekommunikation betrifft, denn immer mehr Abläufe werden automatisiert. Für Bauherren, die nachträglich ihre Küche mit smarten Haushaltshelfern ausstatten möchten, ist dies ganz sicher möglich, da ein Grossteil der Geräte über WLAN verfügt, wobei der Einbau eines Routers nicht mehr nötig ist.

Es bleibt also spannend. Denn generell ist wahrscheinlich zu sagen, dass eher weniger explizite Neuerungen anstehen werden als die zunehmende technische Verknüpfung des ganzen Hauses. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Systeme wird sich stetig verbessern. (lb)

Wir haben uns informiert bei Movanorm in Vaduz.

11. Mai 2020 / 18:02
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