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Damit Einbrecher keine Chance haben

Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohlzufühlen. Aber genau ­dieses Gefühl kommt nach einem Einbruch bei Haus- und Wohnungsbesitzern auf. Jemand Fremdes ist in die Privatsphäre eingedrungen, hat nach Wertsachen gesucht und vielleicht das ganze Inventar durchwühlt. Um solch ein Szenario auszuschliessen, ist es wichtig, gewisse Vorkehrungen zu treffen, damit niemand in die eigene Komfortzone eindringen kann.
Vaduz. 

Liechtenstein ist im europäischen Vergleich ein sehr sicheres Land. Dennoch ­passiert es immer wieder, dass auch hierzulande ­eingebrochen wird. Für Haus- und ­Wohnungsbesitzer ist es deshalb ratsam, sich Gedanken darüber zu machen, wie man das eigene Hab und Gut schützen kann. 

Laut der Liechtensteinischen Landes­polizei gibt es Anzeichen dafür, dass in den ­Monaten, in denen es früher und länger dunkel ist, öfters eingebrochen wird. «Mit der Ausnahme von einem Jahr gab es über die vergangenen fünf Jahre in den Wintermonaten jeweils mehr Einbrüche als in den Sommermonaten. Teils war die Anzahl der Tatbestände im Winter um einiges höher wie im Sommer, jedoch ist dies bei unseren eher tiefen Zahlen mit Vorsicht zu geniessen, da bereits eine kleine Einbruchserie die Zahlen schnell in die Höhe treiben kann», erklärt Tina Beck von der Landes­polizei. Worauf es Einbrecher am ehesten abgesehen haben, dazu kann die Landespolizei keine abschliessenden Angaben machen. «Das ist ganz unterschiedlich und abhängig von der jeweiligen Täterschaft und deren Vorhaben.» Es sind also nicht immer nur die abgelegene und unbewohnte Häuser, die von Einbrechern ins Visier genommen werden. Es können auch bewohnte Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ins Visier der Verbrecher gelangen. Insgesamt ist die Lage laut Landespolizei aktuell ruhig. 

Der Schutz beginnt bei einer guten ­Beratung
Es gibt unzählige Produkte zur Sicherung der eigenen ­Wohnung oder des Hauses. Dabei ist es wichtig, sich zu fragen, welches für die eigenen Bedürfnisse das Passende ist. Ein erster und wichtiger Schritt ist die Überprüfung der baulichen Massnahmen. Gute Schliesssysteme, eventuell Gitter an leicht zugänglichen  Fenstern und eine gute Verglasung sind ein essenzieller Schutz. In einem weiteren Schritt sollen sich die Bewohner mit mechanischen und elektromechanischen Sicherheitssystemen auseinandersetzen. Dabei ist es wichtig, sich von einem professionellen Berater über die Möglichkeiten informieren zu lassen. ­Zusammen mit dem Profi wird ein persönliches und individuelles Risikomanagement erstellt, das auf die Bedürfnisse des Haus- oder Wohnungsbesitzers eingeht. Denn das System darf den Alltag nicht zu sehr ­beeinflussen und muss praktikabel sein. 
Um das eigene Heim noch sicherer zu ­machen, ist es ausserdem ratsam, neben ­Sicherheitssystemen auch mit einer Sicherheitsfirma zusammenzuarbeiten. Diese wird bei einem unbefugten Zutritt unmittelbar informiert und kann so Schlimmeres verhindern. Ausserdem kann die offensichtliche ­Inanspruchnahme einer Sicherheitsfirma ­zusätzlich abschreckend auf potenzielle ­Einbrecher wirken.  (lat)

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe des «Bauen+Wohnen»-Magazins.

10. Okt 2017 / 06:05
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