• Zu Besuch bei Clarissa Vogt-Fehr, Triesenberg
    Das Haus wirkt bereits von aussen äusserst einladend.  (Tatjana Schnalzger)

Ein Familienhaus mit Charakter und Charme

Bevor Clarissa Vogt-Fehr und Achim Vogt sich dazu entschieden, sich ihr Eigenheim in ­Triesenberg zu erschaffen, haben sie sich nach Wohnraum in Triesen und Balzers umgesehen. Als ­Clarissa Vogt-Fehr das Grundstück mit dem ehemaligen Haus ihrer Urgrossmutter geerbt hatte, war für die junge Familie sofort klar, wo sie ihr Traumhaus errichten würden.
Zu Besuch bei. 

Frau Vogt, was hat Sie dazu bewogen, mit Ihrer Familie ein Einfamilienhaus in Triesenberg 
zu bauen? 

Clarissa Vogt-Fehr: Wir sind eine kleine Familie und als wir mit dem Bau begonnen haben, war unser Sohn 
Lorenz 4 Jahre alt. Wir wollten zum ­Zeitpunkt ­seines Eintritts in den ­Kindergarten einen eigenen und festen Wohnsitz. Das Grund­stück mit Haus und ­Garten haben wir von meiner ­Urgrossmutter Laura geerbt. Somit  
stand für uns fest, an diesem Ort ­um-zubauen oder neu zu bauen. Zuvor ­haben wir uns in Balzers und Triesen ­ umgesehen, aber mein Mann favorisierte Triesenberg.

Sie sagen, dass hier zuvor ein altes Haus gestanden hat. Wieso wollten Sie es nicht sanieren?
Clarissa Vogt-Fehr: Anfangs haben wir uns eine komplette Renovation ­überlegt. Schliesslich wies das 80-jährige Haus ­einen geschichtsträchtigen Faktor auf. Es war das erste Haus in Triesenberg, ­welches mit einer WC-Spülung und einer freistehenden Badewanne ausgestattet war. Bestückt mit handbemalten ­Tapeten, einem schönen Keramik- ­Fussboden im Flur sowie Parkett und Stuckatur im Wohnzimmer. Was uns fehlte, war der Platz für die ­Parkierung vor dem Haus. Nach ­reiflicher Überlegung kamen wir 
zum Schluss, das Haus abzureissen.

Das Wohnzimmer versprüht pure Gemütlichkeit.

Gab es noch weitere Gründe, dass Sie sich vom alten Gebäude getrennt haben?
Achim Vogt: Ja, die Bausubstanz. Es war ein Fachwerkhaus und die Wände ­sowie der Estrich waren mit Schilf ­ isoliert. Die Sanierung nach dem ­heutigen ­Standard wäre sehr aufwendig geworden.

Der Wohn- und Essbereich bildet das Herzstück des Hauses.

Wo und wie haben Sie zuvor gewohnt?
Clarissa Vogt-Fehr: Zur Miete in einer grossen und geräumigen Wohnung in Triesen mit einer schönen Raumhöhe von knapp 3 Metern. Dort zu leben hat uns sehr gut gefallen. Grund zum Wegzug gab es keinen, einzig die fehlenden Kinder in der Nachbarschaft.

Zu Besuch bei Clarissa Vogt-Fehr, Triesenberg

Der Garten lädt zum Verweilen und Geniessen ein.


Was gefällt Ihnen an Ihrem Haus besonders gut?
Achim Vogt: Die Ausrichtung des ­Hauses und die wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Berge und Natur macht dieses Haus für uns zu etwas ­Besonderem. Wir sehen auf Schloss ­Gutenberg, man hört die Autobahn nicht und wir wohnen ganz in der Nähe des Triesenberger Dorfzentrums.
Clarissa Vogt-Fehr: Ich bin in diesem Quartier aufgewachsen, wir haben liebe Nachbarn und kennen alle. In dieses Haus einzuziehen, war für mich wie Heimkommen. (lb)

Lesen Sie das vollständige Interview in der aktuellen Ausgabe des «bauen+wohnen»-Magazins.

21. Feb 2017 / 06:00
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