• Christmas globe decoration
    Weihnachten wird auf der ganzen Welt gefeiert – mit lokalen und regionalen Eigenheiten.  (iStock)

Weihnachten verzaubert die ganze Welt

Weihnachten ist ein christliches Fest, jedoch können sich Menschen auf der ganzen Welt, unabhängig von ihrem Glauben, für den Zauber dieser Tradition begeistern. Dazu haben besonders die Medien beigetragen. Weihnachtsfilme und Weihnachtslieder sind den meisten Menschen geläufig und wer beschenkt nicht gerne seine Liebsten – oder wird gerne beschenkt? Jedoch wird die Geburt Jesu nicht in jedem Land am 24. beziehungsweise 25. Dezember gefeiert. In vielen Teilen der Welt fällt das Fest auf den 6. oder 7. Januar.
Vaduz. 

Ein wichtiger Faktor für die Verbreitung der Weihnachtstradition war die von Europa ausgehende Kolonisation. Auf diese Art kam das Fest beispielsweise nach Südamerika, in Teile Afrikas, Asiens und nach Australien. Je nach Land legen die Bewohner auf einen Teil des Festes mehr Wert als auf andere, so spielen beispielsweise in Bolivien die Weihnachtskrippen eine wichtige Rolle. Beinahe jeder Haushalt stellt zur Weihnachtszeit eine Krippe auf, meist selbstgebastelt und reichlich verziert. Diese können teilweise auch sehr gross ausfallen und der Kreativität werden bei der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Und auch in den Dörfern und Strassen stehen an öffentlichen Plätzen grosse Krippen als Symbol von Weihnachten.

In Mexiko beginnt die Festzeit am 15. Dezember, dann ziehen Menschen durch die Strassen, als Symbol für die Suche von Maria und Josef nach einer geeigneten Herberge. Eine Tradition, die dazugehört, ist beispielsweise das Zerschlagen von «piñatas» – einer Kugel mit sieben Spitzen, welche die sieben Todsünden symbolisieren. Typische Spezialitäten zu Weihnachten sind Truthahn oder Kabeljau und dazu trinken die Mexikaner «Ponche». Um Mitternacht des Weihnachtstages wird dann das Jesuskind feierlich in eine Krippe gelegt, als Symbol der Geburt Jesu. Auch wenn in Afrika viele unterschiedliche Glaubensrichtungen vertreten sind, so hat auch hier Weihnachten in vielen Ländern einen festen Platz. In Ghana wünschen sich die Menschen «Afishapa», was soviel bedeutet wie «Frohe Weihnachten» und das Fest ist Anlass für die Bewohner, ihre Verwandten zu besuchen und mit ihnen im Freien bei warmen Temperaturen das Fest zu feiern. Am 25. Dezember geht man dann gemeinsam in die Kirche, wobei die Messe auch gerne einmal mehrere Stunden dauern kann. (lat)

Lesen Sie mehr zu diesem Thema im aktuellen «weihnachts»-Magazin.

30. Nov 2016 / 11:08
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