• Building Demolition
    Eine Liegenschaft wird schrittweise abgerissen und die Baumaterialien recycelt.  (iStock)

Wenn alte Gebäude weichen müssen

Häuser und Bauten, die den heutigen energietechnischen Anforderungen nicht mehr entsprechen, sollten entweder rundum saniert oder abgerissen werden, um für Neues Platz zu schaffen. Entscheidet sich der Eigentümer, das Haus abreissen zu lassen, ist es von Vorteil, ein spezialisiertes Unternehmen zu beauftragen, das eine fachgerechte Entsorgung und den Rückbau der alten Baumaterialien übernimmt. Anschliessend kann auf der gleichen Parzelle problemlos wieder ein Haus errichtet werden.
Vaduz. 

Eine vollumfängliche Sanierung eines Altbaus ist oft mit sehr hohen Kosten verbunden. Der Bauherr muss sich daher im Klaren sein, ob er das bestehende Haus als «Liebhaberobjekt» sanieren möchte oder ob er eher die oft billigere Variante ansteuert, das alte Haus abreissen lässt und an gleicher Stelle sein neues Haus errichten möchte. Allein schon aus Kostengründen und zum Teil, weil kein emotionaler Bezug zum Gebäude da ist, entscheiden sich viele Bauherren für einen Neubau. Doch bis mit dem Bau des neuen Hauses oder Gebäudes begonnen werden kann, muss erst einmal der Altbau weichen. Für den planmässigen und reibungslosen Ablauf des Rückbaus sowie die fachgerechte Entsorgung alter Baustoffe, die mitunter oft giftig sind, ist es von Vorteil, wenn die Bauherrschaft eine regionale Bau- oder Recyclingfirma beauftragt, die auf den Gebäuderückbau spezialisiert ist.

Fachgerechte Rückführung aus einer Hand
In der Regel wird von den regionalen Recyclingfirmen ein Pauschalpreis angeboten. So weiss der Bauherr, nachdem er die Offerte eingeholt hat, wie teuer der Rückbau sein wird. Sobald die Firma den Auftrag gefasst hat, beginnt sie mit dem Abbruch. Zuerst werden Werkleitungen abgetragen. Das heisst, Strom, Wasser, TV und Gas müssen sondiert und abgehängt werden. Das Haus wird innen entkernt und in einem weiteren Schritt werden die Dachziegel entfernt. Anschliessend erfolgt der Rückbau mit schwerem Gerät, der Abtransport der alten Materialien und schliesslich die entsprechende fachgerechte Entsorgung sämtlicher Altstoffe und Baumaterialien.
Besondere Materialien und Giftstoffe wie Asbest werden separat recycelt. Da Asbest bis zu seinem Verbot in vielen verschiedenen Produkten verarbeitet wurde, muss eben damit gerechnet werden, diesen Giftstoff auch in Altbauten anzutreffen. Asbest wurde früher in Dach- und Fassadenplatten verarbeitet oder auch als Fensterkitt. Zudem diente dieser Stoff auch für die Isolierung von Heizkesseln oder für die Dämmung von Rohren und Leitungen.
Bauherren, die diesen Service einer Recyclingfirma in Anspruch nehmen, sparen viel Zeit und Geduld. Je früher die Bauherrschaft schon vorab das Haus entrümpelt und leert, umso schneller und günstiger kann der Rückbau ausgeführt werden. Nachdem der Rückbau erfolgt ist, steht die Parzelle frei für einen neuen und zeitgemässen Neubau. (lb)

27. Mär 2018 / 05:57
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