• Cover Fotoshoooting in Bad Ragaz
    Ein Saunabad wirkt entspannend und reinigend. Wer sein privates Spa einrichten will, sollte nicht auf Dampfdusche oder Sauna verzichten.  (Daniel Schwendener)

Eine persönliche und private Wellness-Oase

Entspannen, geniessen und seinem Körper und seiner Seele etwas Gutes tun. Dafür steht das Badezimmer heute. Gerade deshalb, aber nicht nur aus diesem Grund, achten Bauherren bei der Planung ihres Badezimmers auf kleinste Details, damit das Bade- und Wellnesszimmer zu einem für sie passenden Rückzugsort, zur Wellness-Oase wird. Peter Kieber, Inhaber der Peter Kieber & Koch Anstalt, erklärt, worüber ein Badzimmer verfügen sollte und welche Materialien und Farben am häufigsten verwendet werden.
Vaduz. 

Gross und hell, mit funktionalen Accessoires ausgestattet und zum Verweilen einladend – so sehen Badezimmer von heute aus. Natürlich variieren Badezimmereinrichtungen und sind stark von den persönlichen Vorlieben des Bewohners bzw. Bauherren abhängig. Grosse und moderne Badezimmer sehen anderen Wohnräumen im Haus wie beispielsweise dem Wohnzimmer zum Verwechseln ähnlich, zumindest was den Ausbaustandard und die Accessoires anbelangt. Der moderne Mensch nimmt sich immer mehr Zeit für sein Wohlbefinden. Wer sein eigenes Reich mit einer formschönen und funktionalen Wellness- und Rückzugsoase ausstattet, legt auch mehr Wert auf Körperpflege und entspanntes Wellbeing.

Da die Menschen für ihre persönliche Wellness im Badezimmer mehr Zeit als früher verbringen, gestaltet sich auch die Planung eines Home-Spas dementsprechend äusserst individuell. «Wer eine schöne und persönliche Rückzugsoase wünscht, braucht genügend Platz, um für sein Badezimmer aus dem Vollen zu schöpfen», erklärt Peter Kieber. Da heute trotz diverser Slow-Trends alles etwas schneller gehen muss, sind den Bauherren Duschen viel wichtiger als eine Badewanne. Trotz dieser Umstände wollen einige Bauherren nicht auf das entspannende Bad in der Wanne verzichten und lassen deshalb neben einer Dusche eine Badewanne einbauen. 

Duschen können in unterschiedlichen Varianten daherkommen, egal ob es sich um eine Dusche mit einer Duschwand aus Glas, eine trennende Betonwand mit oder ohne Tür oder eine Schneckendusche handelt. Über ein wichtiges Detail verfügen sie mittlerweile alle: «In der Dusche ist eine Nische für Shampoos und Duschgels ausgespart – diese Nische gehört hierzulande schon zur Standarddusche.» Ebenfalls gefragt sind Erlebnisduschen. Geniesser, die über eine Regendusche verfügen, wollen sie nicht mehr missen. Schliesslich wird das Duschen unter einer Regendusche zum besonderen Erlebnis. LED-Leuchten mit wechselnden und alternierenden Farben unterstreichen die angenehme Atomsphäre und erhöhen den Erlebnis-Effekt einer Regendusche.

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Besonders an kalten Tagen ist Saunieren ein idealer Ausklang aus einem hektischen Arbeitstag.

Pflegeleicht ist ein Muss
Ein schönes und neues Badezimmer soll so lange als möglich schön bleiben und einfach zu reinigen sein. Daher setzen die meisten Bauherren auf eine pflegeleichte Wellness-Oase. Grossflächige Platten aus Keramik oder Fein-steinzeug sorgen nicht nur für ein besonderes Ambiente, sondern sind auch leicht zu reinigen. Sämtliche Fugen, die durch ein gutes Fugenmaterial abgedichtet sind, sind effizient gegen Kalk, Verschmutzungen und scharfe Reinigungsmittel geschützt. «In gewissen Fugen bleiben Kalk und Verschmutzungen besonders stark haften. Mit einem besonderen Pflege- und Entkalkungsmittel können sie jedoch fachgerecht gereinigt werden», so Kieber. Damit man den Schmutz nicht so stark wahrnimmt und nicht jeden Tag das Gefühl hat, das Badezimmer putzen zu müssen, kann mit der richtigen Farbwahl Schmutz kaschiert werden.

An der Duschwand sieht man Kalkflecken und trockene Wasserspritzer auf Hochglanzplatten besser als auf einer matten Fliese. Und wer auf die Glasduschwand verzichtet und eine matt geflieste Trennwand zum Badezimmer aufzieht, spart sich die morgendliche Glasreinigung nach dem Duschvergnügen. «Auch der Badezimmerboden bleibt optisch länger sauber, wenn er in einem Grauton gehalten ist – darauf sieht man Haare oder Staubmäuse kaum», weiss Peter Kieber. Am besten für den Boden eignen sich Keramik-platten. Holz gehört für ihn nicht in den Nassbereich. Trotzdem muss nicht komplett auf Parkett im Badezimmer verzichten werden. Kieber rät seinen Kunden den Bereich der Badewanne und der Dusche mit Feinsteinzeug und den Bereich beim Lavabo mit Parkett verlegen zu lassen. So erhält man zwei verschiedene Optiken und Bereiche in der Wellness-Oase, die trotzdem gut harmonieren. «Schöne und verschiedene Holzoptiken gibt es auch als Feinsteinzeug, die Parkett im Badezimmer perfekt imitieren.» Holz im Trockenbereich im Bad verlegen zu lassen, ist eine sehr gute Alternative, um eine besondere Atmosphäre in den Raum zu zaubern. (lb)

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe des «Bauen+Wohnen»-Magazin.

20. Feb 2018 / 05:58
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