• Fireplace with wooden logs, chairs and window
    Mit dem passenden Heizsystem angenehme Wärme erzeugen und gemütliche Stunden verbringen.  (lucop)

Aus der Kälte ins warme Heim

Nicht mehr lange, dann kommt der ­Winter – die Temperaturen fallen und die Tage werden kürzer. Wer dann durchgefroren nach Hause kommt, freut sich auf sein warmes Haus. Eine gute Heizung ist da uner­lässlich – das eine Heizsystem, das für jeden das Richtige ist, gibt es dabei aber nicht. Je nachdem, welche Prioritäten man setzt, kommt entweder das eine oder andere in Frage. Und auch der Standort kann bei der Wahl der Heizung einschränken, denn nicht jeder Baugrund bietet die gleichen Möglichkeiten. «Bauen+Wohnen» besucht drei Hausbesitzer und zeigt deren Heizsysteme mit ihren Vor- und Nachteilen.
Vaduz. 

Es gibt wohl kaum jemanden, der im Winter auf die Heizung verzichten will. Egal mit welchem System geheizt wird, es muss einfach funktionieren. Spätestens wenn man ein Haus baut oder die Heizung saniert, muss man sich mit den unterschiedlichen Heizsystemen und deren Möglichkeiten auseinandersetzten. Öl, Gas, Wärmepumpe, Sonnenenergie oder eine Holzheizung – das sind alles gängige Varianten und jede hat ihre Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung spielt aber auch der Standort eine Rolle. Nicht jedes Haus kann mit Gasleitungen erschlossen werden und nicht überall ist ausreichend Platz vorhanden, um ein Pelletlager anzulegen. Aber auch andere Aspekte spielen eine Rolle, wie beispielsweise der Umweltgedanke, der Komfort, der Preis oder das Alter eines Gebäudes können einen bei der Wahl beeinflussen. 

Die Sonne zum Heizen nutzen
Die Sonne scheint unermüdlich und liefert Licht und Wärme – wieso also nicht diese Energie auch im eigenen Heim nutzen? Solarenergie hat viele Vorteile. Sie ist gratis, emissionsfrei und keinen Markt- oder Lieferschwankungen unterworfen. Die Sonnenenergie kann über Kollektoren aufgefangen werden, um so beispielsweise das Wasser im Haus zu erwärmen. Die Energie kann aber auch mittels einer Photovoltaikanlage direkt in Strom umgewandelt werden – so liefert die Sonne Energie für das Haus. Jedoch ist nicht jeder Standort gleich gut für diese Variante geeignet. Je nach Lage und Ausrichtung kann die Effizienz variieren. Ausserdem ist der Wirkungsgrad auch von der Jahreszeit und natürlich von den Sonnenstunden abhängig. Daher werden Photovoltaikanlagen oft in Kombination mit anderen Systemen eingesetzt. 

Mit der Umwelt das Haus warm halten
Wärmepumpen sind eine gute und ökologische Variante, das Eigenheim zu beheizen. Die Anlagen entziehen ihrer Umgebung Wärme und geben diese anschliessend an das Haus und die Räume ab. Eine Luftwärmepumpe greift bei der Erzeugung auf die Aussenluft zurück und entzieht dieser die notwendige Wärme. Eine andere Möglichkeit ist die Erdwärmepumpe, die dem Untergrund die Heizwärme entzieht. Als dritte Alternative gibt es die Grundwasserwärmepumpe, die sich am Grundwasser bedient, um die Heizwärme zu erzeugen. Grundsätzlich sind Wärmepumpen im Betrieb besonders umweltfreundlich, jedoch gibt es da einen wichtigen Punkt zu beachten: den benötigten Strom. Denn die Anlagen brauchen Energie, um betrieben zu werden, und je nachdem, wie diese Energie erzeugt wird, muss mit Einbussen im Bereich der Umweltfreundlichkeit gerechnet werden. Die Koppelung mit einer Photovoltaikanlage, welche die Wärmepumpe am Laufen hält, ist beispielsweise besonders ökologisch. (lat)

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe des «Bauen+Wohnen»-Magazins.

10. Okt 2017 / 06:00
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