• Bei der Sanierung ist es wichtig auch das Dach energietechnisch auf den neusten Stand zu bringen.  (pd)

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Ein Haus muss seine Bewohner vor äusseren ­Einflüssen ­schützen – ­besonders vor Kälte und Nässe, aber auch vor Hitze und Lärm. Die ­einzelnen ­Gebäudeteile ­haben ­jedoch eine ­begrenzte ­Lebenszeit, nach einer Weile sind ­Sanierungs- und ­Renovierungsarbeiten ­notwendig.
Vaduz. 

Mit dem Thema Sanieren und Renovieren sollte sich jeder frühzeitig auseinandersetzten. Denn wer sich in der  Situation wiederfindet, beispielsweise die Heizung auswechseln zu müssen, hat in der Regel keine Zeit für ausführliche Planungen – dann muss es schnell gehen. Als Faustregel kann sich jeder merken: Zuerst wird immer die Gebäudehülle saniert. Wenn die Hülle – also die Fassade, die Fenster, der Estrich und der Keller – saniert sind, kann auf Grundlage der Anforderungen auch die Heizung saniert werden. So wird ein optimales und kostensparendes Ergebnis erzielt. 

Planung und Beratung sind wichtig
Wer eine Sanierung in Betracht zieht, sollte sich in einem ersten Schritt umfänglich beraten lassen. Sanieren und Renovieren ist ein hochkomplexes Thema mit vielen verschiedenen Punkten, die beachtet werden müssen. Ausserdem können Bauherren dabei auch auf die Unterstützung des Staates zählen – etliche Massnahmen werden gefördert. Bei einer Energieberatung werden alle möglichen Massnahmen ausgelotet, die Kosten werden veranschlagt und der Aufwand berechnet. Im Grunde bekommt der Bauherr eine Übersicht mit allen Möglichkeiten. Damit haben die Bauherren einen Überblick und sämtliche Hintergrundinformationen, aufgrund derer sie fundierte Entscheidungen treffen können.
Im Zuge einer Energieberatung werden dem Kunden oft drei unterschiedliche Massnahmenpakete vorgeführt. Bei der minimalen Variante werden nur die notwendigsten Arbeiten durchgeführt. Im Unterschied dazu wird bei einer Komplettsanierung alles ausgebessert. Bei der mittlere Option werden gezielt einzelne Parts saniert, im Idealfall nach einem überlegten Plan. Das ist nicht selten eine gute Möglichkeit, denn Sanierungen sind auch «step by step» möglich. 

Förderungswürdig ist …
Generell sind alle Bauten aus dem Jahr 1993 und älter förderungswürdig. Das bedeutet, das Land unterstützt die Bauherren finanziell. Als Grundsatz gilt: Jeder Bauteil wird einzeln gefördert und ist pro Parzelle nur einmal förderbar. Das bedeutet, dass dieSanierung der Fenster vom Staat unterstützt wird, aber dann müssen auch alle Fenster zur gleichen Zeit erneuert werden. (lat)

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe von «Bauen+Wohnen».

07. Mai 2018 / 10:48
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